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Artikel-ID: 102873 - Geändert am: Freitag, 16. Januar 2004 - Version: 3.2

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D35996
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
102873  (http://support.microsoft.com/kb/102873/EN-US/ ) BOOT.INI and ARC Path Naming Conventions and Usage
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Zusammenfassung

Dieser Artikel erklärt die Konventionen in den ARC-Spezifikationen (ARC = Advanced RISC Computing), die dazu dienen, den Pfad zu einer Windows NT-Installation auf Computern mit Intel x86-Prozessoren und RISC-basierten Computern zu definieren. Dieser Artikel ist in folgende Abschnitte unterteilt:

  • Vergleich von x86-basierten und RISC-basierten ARC-Pfaden
  • Unterschiede zwischen der MULTI(X)- und der SCSI(X)-Syntax und deren Anwendung
  • Beispiele für x86-basierte und RISC-basierte ARC-Pfade

Vergleich von x86-basierten und RISC-basierten ARC-Pfaden

Der Pfad zu jeder Windows NT-Installation wird bei x86-basierten Computern durch eine einzige Zeile in der Datei "BOOT.INI" beschrieben. Auf RISC-basierten Computern verweist dagegen eine Gruppe von vier Zeilen in den BOOT-Optionen der Computerfirmware auf eine einzelne Windows NT-Installation. Wenn es mehrere Installationen von Windows NT auf Ihrem x86-basierten Computer gibt, weist die Datei "BOOT.INI" einen ARC-Pfad für jede Installation auf. Während des Startvorgangs wird ein Startmenü angezeigt, aus dem Sie die zu startende Installation auswählen können.

Ein ARC-Pfad kann zwei grundlegende Formen aufweisen, von denen die eine mit MULTI() und die andere mit SCSI() beginnt. Auf x86-basierten Computern werden beide Formen verwendet, auf RISC-Computern nur die SCSI()-Form.

x86-basierte Computer

Im Folgenden sehen Sie zwei allgemeine Beispiele für zwei mögliche ARC-Pfade in der Datei "BOOT.INI":
multi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)\<WinNT-Verzeichnis>

-oder-

scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)\<WinNT-Verzeichnis>


Dabei sind X, Y, Z und W Zahlen, die das links von ihnen stehende Element definieren.

Beide oben aufgeführten ARC-Pfadbeispiele ermöglichen Windows NT, das "%SystemRoot%"-Verzeichnis zu finden, um den Startvorgang durch Laden von Dateien, die sich in diesem Verzeichnis befinden, abzuschließen. Weitere Informationen finden Sie im unten stehenden Abschnitt "Unterschiede zwischen der MULTI(X)- und der SCSI(X)-Syntax und deren Anwendung".

RISC-basierte Computer

Da die RISC-Architektur erfordert, dass die Firmware auf verschiedene Bereiche des Systems verweist, besteht der ARC-Pfad zu einer einzelnen Windows NT-Installation aus einer Gruppe von vier Definitionen mit ARC-Pfaden (gegenüber einer nur einzeiligen ARC-Pfaddefinition auf x86-basierten Computern). Jeder ARC-Pfad, der auf eine der vier Definitionen folgt, beginnt nach dem Definitionsnamen mit SCSI():

   SYSTEMPARTITION scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)
   OSLOADER  scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)\os\<NT-Verzeichnis>\osloader.exe
   OSLOADPARTITION scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)
   OSLOADFILENAME  \<WinNT-Verzeichnis>
				


Im Folgenden werden die einzelnen Zeilen dieser vierzeiligen Gruppe erklärt.

Definition 1 (SYSTEMPARTITION):
Definiert den Pfad zur SYSTEMPARTITION, der kleinen FAT-Partition, in der sich die Dateien "OSLOADER.EXE" und "HAL.EXE" befinden:

scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)


Definition 2 (OSLOADER):
Definiert den Pfad zur OSLOADER-Datei. Dies entspricht der SYSTEMPARTITION, enthält jedoch eine Pfadbeschreibung:

scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)\os\<NT-Verzeichnis>\osloader.exe

Dabei gibt <NT-Verzeichnis> das Verzeichnis an, in dem sich die Datei "OSLOADER.EXE" befindet.


Definition 3 (OSLOADPARTITION):
Definiert die Startpartition, die die restlichen Windows NT-Systemdateien enthält:

scsi(X)disk(Y)rdisk(Z)partition(W)


Definition 4 (OSLOADFILENAME):

Definiert den Namen des Windows NT-Installationsverzeichnisses (WinNT-Verzeichnis) ohne Laufwerkbuchstaben:

\<WinNT-Verzeichnis>


Unterschiede zwischen der MULTI(X)- und der SCSI(X)-Syntax und deren Anwendung

MULTI(X)-Syntax

Die MULTI(X)-Syntax des ARC-Pfads wird nur auf x86-basierten Computern verwendet. In Windows NT 3.1 ist dieser Pfad nur für IDE- und ESDI-Laufwerke gültig, in Windows NT 3.5, 3.51 und 4.0 auch für SCSI-Laufwerke.

Die MULTI()-Syntax gibt an, dass Windows NT zum Laden der Systemdateien auf das BIOS des Computers zurückgreifen soll. Dies bedeutet, dass das Betriebssystem INT-13 BIOS-Aufrufe verwendet, um "NTOSKRNL.EXE" und andere zum Starten von Windows NT benötigte Dateien zu finden und zu laden.

Die Parameter X, Y, Z und W haben folgende Bedeutung:

  • X ist die Ordnungszahl des Adapters und sollte immer 0 sein (der Grund hierfür wird nachfolgend beschrieben).
  • Y ist immer 0 (null), wenn der ARC-Pfad mit MULTI() beginnt, weil MULTI() den oben beschriebenen INT-13-Aufruf auslöst und daher die Parameterinformation DISK() nicht benötigt.
  • Z ist die Ordnungszahl für den Datenträger auf dem Adapter und ist gewöhnlich eine Zahl zwischen 0 und 3.
  • W ist die Partitionsnummer. Alle Partitionen außer Typ 5 (erweiterte MS-DOS-Partition) und Typ 0 (ungenutzt) erhalten eine Nummer, wobei primäre Partitionen vor logischen Laufwerken aufgezählt werden. Hinweis: Die erste gültige Zahl für W ist 1, während X, Y und Z mit 0 (null) beginnen.
Theoretisch könnte diese Syntax verwendet werden, um Windows NT auf jedem Laufwerk im System zu starten. Dies würde jedoch erfordern, dass alle Laufwerke über die standardmäßige INT-13-Schnittstelle korrekt identifiziert werden. Da die Unterstützung hierfür jedoch von Festplattencontroller zu Festplattencontroller verschieden ist und die meisten System-BIOS nur einen einzigen Festplattencontroller über INT 13 identifizieren, ist die praktische Anwendung dieser Syntax eingeschränkt. Sie sollte aus Sicherheitsgründen nur verwendet werden, um Windows NT von den ersten beiden mit dem primären Festplattencontroller verbundenen Laufwerken oder, im Fall eines Zweikanal-EIDE-Controllers, den ersten vier Laufwerken zu starten.

In einem reinen IDE-System funktioniert die MULTI()-Syntax für die maximal vier Laufwerke auf dem primären und sekundären Kanal eines Zweikanal-Controllers.

In einem reinen SCSI-System funktioniert die MULTI()-Syntax für die ersten beiden Laufwerke auf dem ersten SCSI-Controller (der Controller, dessen BIOS als erstes geladen wird).

In einem gemischten SCSI- und IDE-System funktioniert die MULTI()-Syntax nur für die IDE-Laufwerke auf dem ersten Controller.

SCSI(X)-Syntax

Die SCSI()-Syntax wird auf RISC- und x86-basierten Computern und bei allen Versionen von Windows NT verwendet. Die SCSI()-Syntax gibt an, dass Windows NT einen Startgerätetreiber laden und diesen Treiber für den Zugriff auf die Startpartition verwenden wird.

Auf einem x86-basierten Computer ist der verwendete Gerätetreiber "NTBOOTDD.SYS". Er befindet sich im Stamm des Systemlaufwerks (gewöhnlich Laufwerk C) und ist eine Kopie des Gerätetreibers für den verwendeten Laufwerkcontroller.

Auf einem RISC-Computer ist der Treiber gemäß den RISC-Standards fest in die Firmware integriert, sodass keine Datei erforderlich ist.

Die Parameter X, Y, Z und W haben bei Verwendung der SCSI()-Syntax folgende Bedeutung:

  • X ist die Ordnungszahl des vom Treiber "NTBOOTDD.SYS" identifizierten Adapters.
  • Y ist die SCSI-Kennung des Zieldatenträgers.
  • Z ist die SCSI-LUN (Logical Unit Number) des Zieldatenträgers. Diese Nummer ist fast immer 0 (null).
  • W ist die Partitionsnummer. Alle Partitionen außer Typ 5 (erweiterte MS-DOS-Partition) und Typ 0 (ungenutzt) erhalten eine Nummer, wobei primäre Partitionen vor logischen Laufwerken aufgezählt werden.

    Hinweis: Die erste gültige Zahl für W ist 1, während X, Y und Z mit 0 (null) beginnen.
Bei Verwendung der SCSI()-Syntax ist der Wert von X von "NTBOOTDD.SYS" abhängig. Jeder SCSI-Treiber unter Windows NT hat seine eigene Methode zum Bestimmen der Controller-Reihenfolge, obwohl im allgemeinen die Reihenfolge eingehalten wird, in der das BIOS auf den Controllern geladen wird (vorausgesetzt, das BIOS wird geladen).

Wenn Sie über mehrere Controller verfügen, die unterschiedliche Gerätetreiber verwenden, sollten außerdem nur die von "NTBOOTDD.SYS" gesteuerten Controller gezählt werden, um den Wert des Parameters X zu bestimmen. Wenn Sie zum Beispiel über einen Adaptec 2940 (der den Treiber "AIC78XX.SYS" verwendet) und einen Adaptec 1542 (der den Treiber "AHA154X.SYS" verwendet) verfügen, ist X immer 0. Allerdings ändert sich die Datei "NTBOOTDD.SYS":

  • Wenn Sie Windows NT von einem Laufwerk auf dem Adaptec 2940 laden, ist "NTBOOTDD.SYS" eine Kopie von "AIC78XX.SYS".
  • Wenn Sie Windows NT von einem Laufwerk auf dem Adaptec 1542 laden, ist "NTBOOTDD.SYS" eine Kopie von "AHA154X.SYS".

Beispiele für x86-basierte und RISC-basierte ARC-Pfade

Im Folgenden sind Beispiele für gültige ARC-Pfade aufgeführt. Die ersten beiden Beispiele zeigen ARC-Pfade auf x86-basierten Computern. Beispiel 3 zeigt einen einzelnen Starteintrag auf einem RISC-basierten DEC Alpha AXP 150-Computer, sollte jedoch für alle RISC-basierten Computer mit ähnlichen Laufwerkkonfigurationen gelten.

Hinweis: Wenn Sie über mehrere ARC-Pfade in der Datei "BOOT.INI" und eine Kombination von verschiedenen SCSI-Adaptern in Ihrem Computer verfügen (wie in den nachfolgenden Beispielen 1 und 2 gezeigt), müssen Sie den entsprechenden SCSI-Treiber unter dem Dateinamen "NTBOOTDD.SYS" in das Stammverzeichnis der Systempartition (gewöhnlich Laufwerk C) kopieren, bevor Sie den Computer herunterfahren, um von einer Windows NT-Installation zu starten, die sich auf einem mit dem anderen SCSI-Controller verbundenen Laufwerk befindet. Dies ist notwendig, weil "NTBOOTDD.SYS" immer auf der Systempartition ist, unabhängig davon, auf welchem Laufwerk die andere Windows NT-Installation sich befindet.

Beispiel 1: Mehrere SCSI-Controller

Dieses Beispiel zeigt einen x86-basierten Computer, auf dem die folgenden Laufwerke und Controller installiert sind:

  • Zwei Adaptec 2940 SCSI-Controller, jeder mit zwei 1-GB-Laufwerken mit den Kennungen 0 und 1.
  • Ein Adaptec 1542 SCSI-Controller mit zwei 1-GB-Laufwerken mit den Kennungen 0 und 4.
Jedes Laufwerk weist eine einzelne primäre Partition mit 1 GB auf. Zur Erklärung dieses Beispiels sind die Partitionen von 1 bis 6 nummeriert, wobei die Partitionen 1 und 2 die Laufwerke Eins und Zwei auf dem ersten Adaptec 2940-Controller, die Partitionen 3 und 4 die Laufwerke auf dem zweiten Adaptec 2940-Controller und die Partitionen 5 und 6 die Laufwerke auf dem Adaptec 1542-Controller identifizieren. Abhängig davon, auf welcher Partition Sie Windows NT installiert haben, erscheint einer der folgenden ARC-Pfade in der Datei "BOOT.INI". In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass Windows NT in einem Verzeichnis mit dem Namen "WINNT35" installiert wurde:

Windows NT auf entsprechendem ARC-Pfad installiert

Partition 1 (auf 1. Adaptec 2940) multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 2 (auf 1. Adaptec 2940) multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(1)\WINNT35
Partition 3 (auf 2. Adaptec 2940) scsi(1)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 4 (auf 2. Adaptec 2940) scsi(1)disk(1)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 5 (auf Adaptec 1542)    scsi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 6 (auf Adaptec 1542)    scsi(0)disk(4)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
				


Hinweise: Bei den Partitionen 3 und 4 ist "NTBOOTDD.SYS" eine Kopie von "AIC78XX.SYS", bei den Partitionen 5 und 6 ist "NTBOOTDD.SYS" eine Kopie von "AHA154X.SYS". Als Alternative zu den ARC-Pfaden von Partition 1 und 2 können Sie die folgenden Pfade verwenden, sofern Ihre Datei "NTBOOTDD.SYS" eine Kopie des Treibers "AIC78XX.SYS" ist:

Windows NT auf entsprechendem ARC-Pfad installiert

Partition 1 (auf 1. Adaptec 2940) scsi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 2 (auf 1. Adaptec 2940) scsi(0)disk(1)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
				


Windows NT Setup verwendet jedoch immer die MULTI()-Syntax für diese ersten beiden Laufwerke.

Beispiel 2: Gemischte IDE- und SCSI-Umgebung

Dieses Beispiel zeigt einen x86-basierten Computer, auf dem die folgenden Laufwerke und Controller installiert sind:

  • Ein Zweikanal-EIDE-Controller mit drei 1-GB-Laufwerken, zwei auf dem primären und eines auf dem sekundären Kanal.
  • Ein Adaptec 2940 SCSI-Controller mit einem einzelnen 4-GB-Laufwerk mit Kennung 3.
Die drei EIDE-Laufwerke haben jedes eine 1-GB-Partition, das SCSI-Laufwerk hat vier 1-GB-Partitionen. Zur Erklärung dieses Beispiels sind die Partitionen von 1 bis 7 nummeriert, wobei die Partitionen 1 und 2 die Laufwerke Eins und Zwei auf dem primären Kanal des EIDE-Controllers, die Partition 3 das Laufwerk auf dem sekundären Kanal des EIDE-Controllers und die Partitionen 4, 5, 6 und 7 die Laufwerke auf dem SCSI-Controller identifizieren. Abhängig davon, auf welcher Partition Sie Windows NT installiert haben, erscheint einer der folgenden ARC-Pfade in der Datei "BOOT.INI". In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass Windows NT in einem Verzeichnis mit dem Namen "WINNT35" installiert wurde:

Windows NT auf entsprechendem ARC-Pfad installiert

Partition 1 (pri. EIDE-Kanal)  multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 2 (pri. EIDE-Kanal)  multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(1)\WINNT35
Partition 3 (sek. EIDE-Kanal)  multi(0)disk(0)rdisk(2)partition(1)\WINNT35
Partition 4 (auf Adaptec 2940) scsi(0)disk(3)rdisk(0)partition(1)\WINNT35
Partition 5 (auf Adaptec 2940) scsi(0)disk(3)rdisk(0)partition(2)\WINNT35
Partition 6 (auf Adaptec 2940) scsi(0)disk(3)rdisk(0)partition(3)\WINNT35
Partition 7 (auf Adaptec 2940) scsi(0)disk(3)rdisk(0)partition(4)\WINNT35
				


Hinweise: Sie benötigen eine Datei "NTBOOTDD.SYS", die eine Kopie von "AIC78XX.SYS" ist, um Windows NT von den Partitionen 4 bis 7 zu laden.

Beispiel 3: Startvariablen auf einem DEC Alpha AXP 150

Auf einem RISC-Computer sind alle Startpfade durch die Firmware definiert. Beim Erstellen eines neuen Starteintrags für einen RISC-Computer leitet die Firmware Sie durch eine Reihe von Eingabeaufforderungen, die Ihnen helfen, die Pfade korrekt zu definieren. Sofern Sie also keinen Starteintrag bearbeiten, der nicht mehr funktioniert, sollte nie der Fall eintreten, dass Sie die ARC-Pfade auf einem RISC-Computer direkt bearbeiten müssen.

Das folgende Beispiel zeigt einen Starteintrag auf einem DEC Alpha AXP 150 mit einem Laufwerk mit Kennung 0, das wie folgt partitioniert ist:

  • Eine 4-MB-Systempartition.
  • Eine 396-MB-Startpartition.
Windows NT wird auf der Startpartition in einem Verzeichnis mit dem Namen "WINNT35" installiert, und das OSLOADER-Verzeichnis wird ebenfalls "OS\WINNT35" genannt, befindet sich jedoch auf der Systempartition. Der Starteintrag weist folgende Werte auf:

   SYSTEMPARTITION scsi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)
   OSLOADER  scsi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\os\winnt35\osloader.exe
   OSLOADPARTITION scsi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)
   OSLOADFILENAME  \WINNT35
				

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows NT Advanced Server 3.1
  • Microsoft Windows NT Server 3.5
  • Microsoft Windows NT Server 3.51
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Standard Edition
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.1
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.5
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.51
  • Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Developer Edition
Keywords: 
kbhowto kbusage KB102873
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