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Artikel-ID: 159865 - Geändert am: Dienstag, 9. November 2004 - Version: 3.1

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D159865
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
159865  (http://support.microsoft.com/kb/159865/en-us/ ) How to Distinguish a Physical Disk Device from an Event Message
WICHTIG: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, erstellen Sie eine Sicherungskopie der Dateien System.dat und User.dat. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, wenn ein Problem auftritt. Informationen hierzu finden Sie unter dem Hilfethema "Wiederherstellen der Registrierung" in "Regedit.exe" oder unter "Wiederherstellen eines Registrierungsschlüssels" in "Regedt32.exe". Wenn Sie mit Windows NT oder Windows 2000 arbeiten, sollten Sie zudem Ihre Notfalldiskette (ERD) aktualisieren.

Zusammenfassung

Möglicherweise zeigt Microsoft Windows im Ereignisprotokoll Ereignismeldungen zu unterschiedlichen Problemen bei Festplattengeräten an. Dabei entsprechen die Meldungen folgender folgender Syntax:
Das Gerät, \Gerät\Festplatte#\Partition #
Im Folgenden sind Beispiele einiger allgemeiner Einträge von Ereignisprotokollmeldungen aufgeführt:
  • Fehlerhafter Block bei Gerät \Gerät\Festplatte0\Partition 1.
  • Das Gerät \Gerät\Festplatte1\Partition0 wurde zurückgesetzt.
  • Datenverlust in Systemprozess bei verzögertem Schreiben.
  • System versuchte, Dateidaten von Puffern in die Datei \\Gerät\Festplatte4\Partition2\EigenesVerzeichnis\EigeneDatei.txt zu übertragen
    Der Schreibvorgang konnte nicht ausgeführt werden.
  • Während des Versuchs, Daten aus dem Fehlertoleranzset wieder herzustellen, das \Gerät\Festplatte2\FT1 enthält, trat ein Fehler auf.
In jedem der zuvor aufgeführten Beispiele müssen Sie die Nummer der Festplatte in ein physisches Laufwerk im System übersetzen. Die Nummer der Festplatte finden Sie in der Registrierung. Sie müssen jedoch wissen, ob Sie IDE-Laufwerke, SCSI-Laufwerke oder eine Kombination aus beiden verwenden. Der Festplatten-Manager zeigt die Laufwerke in der Reihenfolge an, in der sie auf jedem Controller aufgelistet sind, sowie in der Reihenfolge, in der die Controller-Gerätetreiber geladen werden. Wenn Sie mehrere Controller verwenden, basiert die Reihenfolge, in der die Controller identifiziert werden, auf E/A-Anschluss- und Controller BIOS-Adresszuweisungen.

ACHTUNG: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende, das gesamte System betreffende Probleme verursachen, die eine Neuinstallation Ihres Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.

Microsoft kann keine Gewährleistungen oder Support für Probleme übernehmen, welche durch eine Manipulation der Windows- oder Windows NT-Registrierung verursacht wurden. Es ist Ihr eigenes Risiko, den Windows- oder Windows NT-Registrierungseditor oder ähnliche Werkzeuge zur Manipulation der Windows- oder Windows NT-Registrierung zu verwenden. Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie die Registrierung bearbeiten. Wenn Sie mit Windows NT oder Windows 2000 arbeiten, sollten Sie zudem Ihre Notfalldiskette aktualisieren.
  1. Führen Sie den Registrierungseditor (Regedt32.exe) aus.
  2. Klicken Sie im Fenster HKEY_LOCAL_MACHINE auf Hardware\Devicemap\Atdisk (für Geräte, die auf IDE basieren).
          Controller0  die Controller-Adresse und Interrupt überprüfen.
             disk0  Identifizierungszeichenfolge für Hersteller und Modell# überprüfen
             disk1  Identifizierungszeichenfolge für Hersteller und Modell# überprüfen
          Controller1  die Controller-Adress und Interrupt überprüfen.
             disk0  Identifizierungszeichenfolge für Hersteller und Modell# überprüfen
             disk1  Identifizierungszeichenfolge für Hersteller und Modell# überprüfen
  3. Klicken Sie auf Hardware\Devicemap\SCSI (Für Atapi-kompatible Geräte oder SCSI-Geräte).
          Scsiport0                 Treiber, Interrupt und E/A-Adresse überprüfen
             Scisbus0
                Targetid0
                Logical Unit Id 0   Bezeichner und Typ überprüfen.
                Targetid1
                Logical Unit Id 0   Bezeichner und Typ überprüfen.
                Targetid4
                Logical Unit Id 0   Bezeichner und Typ überprüfen.
             Scsibus1
                Targetid0
                Logical Unit Id 0   Bezeichner und Typ überprüfen.
                Targetid1
                Logical Unit Id 0   Bezeichner und Typ überprüfen.
                Targetid2
                Logical Unit Id 0
             Scsiport1              Treiber, Interrupt und E/A-Adresse überprüfen.
             Scsibus0
                Targetid0
                Logical Unit Id 0   Bezeichner und Typ überprüfen.
Mithilfe der Informationen, die Sie der Registrierung entnahmen, können Sie bestimmen, welches physische Laufwerk einer bestimmten Festplattennummer im Festplatten-Manager zugeordnet ist.
  1. Mithilfe der Werte "Bezeichner" und "Typ" bestimmen Sie, welche Einträge für FESTPLATTEN und welche für andere Geräte, wie z. B. CD-ROMs, Bänder, Scanner usw, sind.
  2. Suchen Sie unter Targetid#\Logicalunitid0 jeden Eintrag Type:REG_SZ:DiskPeripheral. Jeder Eintrag, den Sie gefunden haben, entspricht einem Laufwerk im Festplatten-Manager sowie einer \Gerät\Festplatten-Nummer.
  3. Suchen Sie die 6. DiskPeripheral, um \Gerät\Festplatte5 zu finden (null bis fünf).
  4. Notieren Sie SCSIPORT, SCSIBUS und TARGETID#, und verwenden Sie sie, um die beschädigten Geräte auszutauschen.
    SCSIPORT ist ein SCSI-Controller.
    SCSIBUS ist ein Kanal auf dem SCSI-Controller. Einige Controller sind Dual Channel-Controller und verfügen über SCSIBUS0 und SCSIBUS1.
    TARGETID ist die SCSI-ID des Geräts; es ist üblicherweise darauf konfiguriert, eine ID zwischen 0 und 6 zu verwenden, und zwar mit der Initiator-ID 7, die den Controller selbst repräsentiert.
  5. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher SCSIPORT welchen SCSI-Controller repräsentiert, überprüfen Sie den Treiber, die E/A-Adresse und den Interrupt des SCSIPORT-Eintrags, und gleichen Sie sie mit dem Hardwarekonfigurationssatz auf dem Controller ab.
  6. Für IDE-Geräte sind die Laufwerke auf jedem Controller in der Master/Slave-Konfigurationsreihenfolge.


Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows NT Advanced Server 3.1
  • Microsoft Windows NT Server 3.5
  • Microsoft Windows NT Server 3.51
  • Microsoft Windows NT Server 4.0 Standard Edition
  • Microsoft Windows NT Workstation 3.1
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  • Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Developer Edition
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