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Artikel-ID: 186057 - Geändert am: Mittwoch, 5. Januar 2011 - Version: 2.0

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
186057  (http://support.microsoft.com/kb/186057/EN-US/ ) How to Tell If Drive Overlay Program Is Installed in Windows
Falls Ihre Fragen zu Hardware durch diesen Artikel nicht beantwortet werden, finden Sie auf folgender Website von Microsoft weitere Artikel zu Hardware:
http://support.microsoft.com/support/windows/topics/hardware/hwddresctr.asp (http://support.microsoft.com/support/windows/topics/hardware/hwddresctr.asp)
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie feststellen können, ob ein Laufwerk-Overlay-Programm auf Ihrem Windows-Computer ausgeführt wird.

Weitere Informationen

Ein Laufwerk-Overlay-Programm wird von Fremdanbietern angeboten und wird in den Speicher geladen, bevor die Startsystemdateien Ihres Computers geladen werden. Ein Laufwerk-Overlay-Programm wird möglicherweise aus folgenden Gründen installiert:
  • Logische Blockadressierung (Logical Block Addressing, LBA) wird von Ihrem Computer nicht unterstützt. Das kann daran liegen, dass das BIOS (Basic Input/Output System) Ihres Motherboards Festplatten, die größer sind als 528 Megabyte (MB), nicht unterstützt.

    Weitere Informationen über LBA finden Sie in folgendem Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
    ARTIKEL-ID: 122052  (http://support.microsoft.com/kb/122052/DE/ )
    TITEL : Definition von LBA (Logical Block Addressing)
  • Ihr Computer verfügt über eine Festplatte, die größer ist als 1024 Zylinder oder 4096 Zylinder.
  • Ihr Computer verfügt über inkompatible Festplattenlaufwerke, die zusammen benutzt werden müssen.
Die folgenden Methoden entdecken möglicherweise, ob ein Laufwerk-Overlay-Programm auf Ihrem Windows-Computer installiert ist. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Laufwerk-Overlay-Programm installiert ist, wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Motherboards oder Ihrer Festplatte. Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um festzustellen, ob ein Laufwerk-Overlay-Programm installiert ist:

Laufwerk-Overlay-Meldung

Wenn Sie Ihren Computer starten, wird möglicherweise eine Meldung auf dem Bildschirm angezeigt, die den Herstellernamen anzeigt oder Sie auffordert, eine Taste zu drücken, um das System mit einer Diskette zu starten. Aktuelle Versionen von Laufwerk-Overlay-Programmen zeigen diese Meldung eventuell nicht standardmäßig an.

BIOS-Datum

Logische Blockadressierung (LBA) wird von Computern vor 1994 nicht unterstützt. Lesen Sie in der Herstellerdokumentation nach, ob das BIOS auf Ihrem Computer LBA unterstützt, oder wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Computers.

Statusbefehl "Fdisk"

Starten Sie Ihren Computer mit der Windows 95/98-Startdiskette, geben Sie bei der Eingabeaufforderung "Fdisk /status" (ohne Anführungszeichen) ein, und überprüfen Sie anschließend, ob die Summe der vorhandenen Partitionen größer ist als der gesamte Festplattenspeicher.

Windows 95/98-Startdiskette

Schalten Sie Ihren Computer aus, warten Sie 10 Sekunden, starten Sie Ihren Computer mit der Windows-Startdiskette (dadurch wird verhindert, dass das Laufwerk-Overlay-Programm geladen wird), und starten Sie Ihren Computer anschließend von einer Eingabeaufforderung aus. Überprüfen Sie Datum und Größe der Systemdateien im Windows-Ordner auf kleinere Inkonsistenzen. Wenn die physikalische Festplattengröße größer ist als 528, geben Sie "c:" (ohne Anführungszeichen) ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE]. Geben Sie cd \windows\command ein, um festzustellen, ob Sie darauf zugreifen können.

Hinweis: Dies trifft nur zu, wenn der Unterordner erstellt wurde, nachdem die ersten 528 MB gefüllt wurden.

Überprüfen der Dateien

Manche Laufwerk-Overlay-Dateien verwenden die Dateiendung ".ovl" oder ".bin". Geben Sie an der Eingabeaufforderung "Dir /a *.bin" oder "Dir /a *.ovl" (ohne Anführungszeichen) ein, um zu überprüfen, ob außer "drvspace.bin" und "dblspace.bin" noch weitere Dateien mit dieser Erweiterung vorhanden sind.

"Config.sys" überprüfen

Laufwerk-Overlay-Software wird möglicherweise von der Datei "Confi.sys" geladen, um auf Laufwerke außerhalb der aktiven Startpartition des Master-Laufwerks auf dem primären IDE-Controller zuzugreifen.

Prüfung des Arbeitsspeichers

Starten Sie nur über eine Eingabeaufforderung, und prüfen Sie anschließend den Arbeitsspeicher Ihres Computers. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Starten Sie Ihren Computer neu, und drücken Sie die Taste [F8], wenn die Meldung "Windows 95 wird gestartet" angezeigt wird.
  2. Wählen Sie "Nur Eingabeaufforderung", und drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE].
  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung "MEM /C" ein, um die Gesamtmenge des konventionellen Arbeitsspeichers zu bestimmen. Eine Zahl unter 655.360 weist möglicherweise auf das Vorhandensein eines Laufwerk-Overlay-Programms hin, obwohl eine niedrigere Zahl stattdessen auch darauf hinweisen kann, dass ein SCSI-Laufwerk oder ein Master Boot Record (MBR)-Virus gefunden wurde.

    Hinweis: Viele aktuelle Versionen von Laufwerk-Overlay-Software verwenden keinen konventionellen Arbeitsspeicher.
Hinweis Dies ist ein Artikel, der im Schnellverfahren direkt von der Microsoft-Supportorganisation erstellt wurde. Die hierin enthaltenen Informationen werden als Reaktion auf neue Probleme wie besehen bereitgestellt. Da dieser Artikel im Schnellverfahren erstellt wurde, kann er Tippfehler enthalten und zu einem späteren Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung überarbeitet werden. Weitere zu berücksichtigende Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=151500) .

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 95
Keywords: 
kbenv kbhowto KB186057
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