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Artikel-ID: 229716 - Geändert am: Mittwoch, 10. März 2004 - Version: 3.0

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D41695
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
229716  (http://support.microsoft.com/kb/229716/EN-US/ ) Description of the Windows 2000 Recovery Console
In Artikel 314058  (http://support.microsoft.com/kb/314058/DE/ ) wird dieses Thema für Microsoft Windows XP beschrieben.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Auf dieser Seite

Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die Funktionalität und die Einschränkungen der Windows-Wiederherstellungskonsole. Die Windows-Wiederherstellungskonsole soll Ihnen helfen, das System wiederherzustellen, wenn Ihr Windows-Computer nicht korrekt oder überhaupt nicht gestartet werden kann.

Weitere Informationen

Die Windows-Wiederherstellungskonsole ermöglicht den beschränkten Zugriff auf NTFS-, FAT- und FAT32-Volumes, ohne dass die grafische Benutzeroberfläche von Windows gestartet werden muss. In der Windows-Wiederherstellungskonsole können Sie folgende Aktionen durchführen:
  • Verwenden, Kopieren, Umbenennen oder Ersetzen von Dateien und Ordnern des Betriebssystems.
  • Aktivieren oder Deaktivieren des Starts von Diensten oder Geräten beim nächsten Starten des Computers.
  • Reparieren des Dateisystem-Bootsektors oder des Master Boot Record (MBR).
  • Erstellen und Formatieren von Partitionen auf Laufwerken.
Beachten Sie, dass nur Administratoren Zugriff auf die Windows-Wiederherstellungskonsole erhalten, so dass nicht autorisierte Benutzer keine NTFS-Volumes verwenden können.

Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole

Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um die Windows-Wiederherstellungskonsole zu starten:
  • Starten Sie den Computer mithilfe der Windows-Setupdisketten oder der Windows-CD. Drücken Sie auf dem Bildschirm "Willkommen bei Setup" die Taste [F10] oder die Taste [R], um die Installation zu reparieren, und drücken Sie anschließend die Taste [C] (nur Windows 2000), um die Windows-Wiederherstellungskonsole zu starten. Wählen Sie die entsprechende Nummer der Windows-Installation, die Sie reparieren möchten, und geben Sie das Administratorkennwort ein. Wenn das Administratorkennwort nicht existiert, drücken Sie einfach die [EINGABETASTE].
  • Fügen Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole zum Windows-Autostartordner hinzu, indem Sie das Programm "Winnt32.exe" mit der Option /cmdcons verwenden. Für diese Prozedur werden ungefähr 7 MB Festplattenspeicher auf der Systempartition für die Aufnahme des Ordners "Cmdcons" und der enthaltenen Dateien benötigt.

    Hinweis: Wenn Sie eine Softwarespiegelung (Mirroring) verwenden, lesen Sie den folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    229077  (http://support.microsoft.com/kb/229077/DE/ ) Spiegelung verhindert Vorinstallieren der Wiederherstellungskonsole
  • Gehen Sie nach der Anleitung in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base vor:
    222478  (http://support.microsoft.com/kb/222478/DE/ ) Vorlage zum Ausführen der Wiederherstellungskonsole

Verwenden der Befehlskonsole

Nach dem Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole wird die folgende Meldung angezeigt:
Windows 2000(TM)-Startkonsolenbefehlsinterpreter.

Warnung:

Dies ist eine Eingabeaufforderung mit beschränkter Funktion, die nur als Dienstprogramm zur Systemwiederherstellung für fortgeschrittene Benutzer gedacht ist. Die unkorrekte Verwendung dieses Dienstprogrammes kann schwerwiegende, das gesamte System betreffende Probleme verursachen, die eine Neuinstallierung von Windows erforderlich machen, um diese Probleme zu beheben. Geben Sie "exit" ein, um die Eingabeaufforderung zu verlassen, und starten Sie dann das System neu.

1: C:\WINNT

Bei welcher Windows-Installation möchten Sie sich anmelden? Drücken Sie die [EINGABETASTE], um den Vorgang abzubrechen?
Nachdem Sie die Nummer für die entsprechende Windows-Installation eingegeben haben, geben Sie das Kennwort für das Administratorkonto ein. Beachten Sie, dass die Windows-Wiederherstellungskonsole beendet wird, wenn Sie dreimal ein unkorrektes Kennwort eingeben. Falls die SAM-Datenbank nicht vorhanden oder beschädigt ist, können Sie die Wiederherstellungskonsole nicht verwenden, da Sie keine ordnungsgemäße Authentifizierung erhalten. Nachdem Sie das Kennwort eingegeben haben und die Windows-Wiederherstellungskonsole gestartet wurde, geben Sie exit ein, um den Computer neu zu starten.

Einschränkungen und Grenzen der Befehlskonsole

Von der Windows-Wiederherstellungskonsole aus können Sie nur die folgenden Ordner verwenden:
  • Stammordner
  • Den Ordner "SystemRoot" und Unterordner der Windows-Installation, bei der Sie derzeit angemeldet sind
  • Den Ordner "Cmdcons"
  • Wechselmedien, zum Beispiel CD-ROM-Laufwerke
Hinweis: Wenn Sie versuchen, auf andere Ordner zuzugreifen, wird eine Fehlermeldung "Zugriff verweigert" angezeigt. Außerdem können Sie während der Verwendung der Windows-Wiederherstellungskonsole keine Dateien von der lokalen Festplatte auf eine Diskette kopieren. Sie können eine Datei von einer Diskette oder einer CD auf eine Festplatte oder von einer Festplatte auf eine andere Festplatte kopieren.

Verfügbare Befehle

HELP

Verwenden Sie den Befehl help, um eine Liste der unterstützten Befehle anzuzeigen:
attrib       delete        fixboot    md        type
cd           dir           fixmbr     mkdir     systemroot
chdir        disable       format     more
chkdsk       diskpart      help       rd
cls          enable        listsvc    ren
copy         exit          logon      rename
del          expand        map        rmdir
						

ATTRIB

Verwenden Sie den Befehl attrib in Verbindung mit einem der folgenden Parameter, um die Attribute einer Datei oder eines Ordners zu ändern:
-R
+R
-S
+S
-H
+H

+ Setzt ein Attribut.
- Setzt ein Attribut zurück.
R Dateiattribut "Schreibgeschützt".
S Systemdateiattribut
H Dateiattribut "Versteckt"
Hinweis: Es muss mindestens ein Attribut gesetzt oder gelöscht werden. Verwenden Sie den Befehl dir, um Attribute anzuzeigen.

CD und CHDIR

Verwenden Sie die Befehle cd und chdir, um den Ordner zu wechseln. cd .. gibt an, dass Sie zum übergeordneten Ordner wechseln möchten. Geben Sie cd Laufwerk: ein, um den aktuellen Ordner im angegebenen Laufwerk anzuzeigen. Geben Sie cd ohne Parameter ein, um das aktuelle Laufwerk und den aktuellen Ordner anzuzeigen. Beim Befehl chdir werden Leerzeichen als Trennzeichen behandelt. Schließen Sie daher die Namen untergeordneter Ordner, die Leerzeichen enthalten, mit Anführungszeichen ein. Zum Beispiel:
CD "\\winnt\\Profiles\\Administrator\\Eigene Dateien"
Der Befehl chdir funktioniert nur innerhalb der Systemordner der aktuellen Windows-Installation, auf Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen.

CHKDSK

chkdsk Laufwerk /p /r
Dieser Befehl überprüft ein Laufwerk und stellt es bei Bedarf wieder her (wobei Laufwerk das zu überprüfende Laufwerk angibt). Außerdem werden fehlerhafte Sektoren markiert und lesbare Informationen wiederhergestellt.

Die Option /p instruiert CHKDSK, auch dann eine gründliche Überprüfung des Laufwerks durchzuführen, wenn für dieses Laufwerk keine Probleme markiert worden sind; zudem werden gefundene Fehler behoben. Die Option /r sucht nach fehlerhaften Sektoren und stellt lesbare Daten wieder her. Beachten Sie, dass bei Angabe der Option /r die Option /p impliziert ist. Der Befehl chkdsk kann ohne Parameter verwendet werden; das aktuelle Laufwerk wird dann ohne Optionen überprüft. Die aufgeführten Optionen können jedoch auch angegeben werden. Der Befehl chkdsk erfordert die Datei "Autochk.exe". "Chkdsk" sucht automatisch die Datei "Autochk.exe" im Startordner. Dies ist in der Regel der Ordner "Cmdcons", wenn die Befehlskonsole vorinstalliert wurde. Wenn sich die Datei nicht im Startordner befindet, sucht "Chkdsk" nach der Windows-Installations-CD. Wenn die Installations-CD nicht gefunden werden kann, werden Sie von "Chkdsk" aufgefordert, den Pfad zur Datei "Autochk.exe" anzugeben.

CLS

Verwenden Sie diesen Befehl, um den Bildschirminhalt zu löschen.

COPY

copy Quelle Ziel
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu kopieren (wobei Quelle die zu kopierende Datei, und Ziel den Ordner oder den Dateinamen für die neue Datei angibt). Die Verwendung von Platzhaltern oder das Kopieren von Ordnern ist nicht zulässig. Eine komprimierte Datei von der Windows-CD-ROM wird beim Kopieren automatisch dekomprimiert.

Wird für Ziel keine Angabe gemacht, wird standardmäßig der aktuelle Ordner verwendet. Falls die Datei bereits existiert, werden Sie gefragt, ob Sie diese überschreiben möchten.

DEL und DELETE

del Laufwerk: Pfad Dateiname
delete Laufwerk: Pfad Dateiname
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu löschen (wobei Laufwerk: Pfad Dateiname die zu löschende Datei angibt). Der Befehl delete funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen. Der Befehl delete unterstützt keine Platzhalterzeichen (*).

DIR

dir Laufwerk: PfadDateiname
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Liste von Dateien und Unterordnern in einem Ordner anzuzeigen (wobei Laufwerk: Pfad Dateiname Laufwerk, Ordner und Dateien spezifiziert, die aufgelistet werden sollen ). Mit dem Befehl dir werden alle Dateien aufgelistet, einschließlich versteckten Dateien und Systemdateien. Dateien können die folgenden Attribute aufweisen:
   D - Verzeichnis          R - Schreibgeschützte Dateien
   H - Versteckte Datei     A - Zu archivierende Dateien
   S - Systemdatei          C - Komprimiert
   E - Verschlüsselt        P - Analysepunkt
					
Der Befehl dir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

DISABLE

disable Dienstname
Verwenden Sie diesen Befehl, um einen Windows-Systemdienst oder -Treiber zu deaktivieren (wobei Dienstname den Namen des zu deaktivierenden Dienstes oder Treibers angibt).

Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle Dienste oder Treiber aufzulisten, die deaktiviert werden können. Der Befehl disable druckt den alten Starttyp (start_type) des Dienstes aus, bevor er ihn auf SERVICE_DISABLED zurücksetzt. Schreiben Sie sich den alten Wert auf, falls der Dienst wieder aktiviert werden muss.

Der Befehl disable zeigt die folgenden Starttyp-Werte an:
SERVICE_DISABLED
SERVICE_BOOT_START
SERVICE_SYSTEM_START
SERVICE_AUTO_START
SERVICE_DEMAND_START

DISKPART

diskpart /add /delete Gerätename Laufwerkname Partitionsname Größe
Verwenden Sie diesen Befehl, um die Partitionen auf Ihren Festplattenvolumes zu verwalten.
  • /add: Erstellt eine neue Partition.
  • /delete: Löscht eine vorhandene Partition.
  • Gerätename: Der Gerätename zum Erstellen einer neuen Partition. Der Name kann der Ausgabe des Befehls "MAP" entnommen werden. Zum Beispiel: \Device\HardDisk0.
  • Laufwerkname: Ein auf einem Laufwerkbuchstaben basierender Name für das Löschen einer existierenden Partition, zum Beispiel D.
  • Partitionsname: Ein auf einer Partition basierender Name für das Löschen einer vorhandenen Partition, der statt des Arguments "drive name" (Laufwerkname) verwendet werden kann, zum Beispiel: \Device\HardDisk0\Partition1.
  • Größe: Die Größe der neuen Partition in MB.
Hinweis: Werden keine Argumente verwendet, wird eine Benutzeroberfläche für die Verwaltung Ihrer Partitionen angezeigt.

Warnung: Wenn Sie diesen Befehl verwenden, kann die Partitionstabelle beschädigt werden, wenn der Datenträger auf eine dynamische Datenträgerkonfiguration aktualisiert wurde. Ändern Sie die Struktur von dynamischen Datenträgern nur mit dem Programm Datenträgerverwaltung.

ENABLE

enable Dienstname Starttyp

Mit dem Befehl enable können Sie einen Windows 2000-Systemdienst oder -Treiber aktivieren (wobei Dienstname der Name des zu aktivierenden Dienstes oder Treibers ist).

Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle Dienste oder Treiber aufzulisten, die aktiviert werden können. Der Befehl enable druckt den alten Starttyp des Dienstes aus, bevor er ihn auf den neuen Wert setzt. Notieren Sie sich den alten Wert, falls Sie den Starttyp des Dienstes später wiederherstellen müssen.

Für Starttyp gibt es folgende gültige Optionen:
SERVICE_BOOT_START
SERVICE_SYSTEM_START
SERVICE_AUTO_START
SERVICE_DEMAND_START
Hinweis: Wenn Sie keinen neuen Starttyp angeben, druckt der Befehl enable den alten Starttyp aus.

EXIT

Verwenden Sie den Befehl exit, um die Befehlskonsole zu beenden und den Computer neu zu starten.

EXPAND

expand Quelle [/F:Dateinamen] [Ziel] [/y]
expand Quelle [/F:Dateinamen] /D
Verwenden Sie diesen Befehl (wobei Quelle den Namen der zu erweiternden Datei und Ziel den Ordner- oder Dateinamen der neuen Datei angibt), um eine Datei zu erweitern.

Hinweis: Platzhalter sind nicht zulässig.
Wird für Ziel keine Angabe gemacht, wird standardmäßig der aktuelle Ordner verwendet.

Optionen:
  • /y: Keine Bestätigungsanforderung, bevor eine bestehende Datei überschrieben wird.
  • /F:Dateinamen: Wenn die Quelle mehr als eine Datei enthält, muss der Parameter angegeben werden, um zu bestimmen, welche Dateien erweitert werden sollen. Die Verwendung von Platzhaltern ist zulässig.
  • /d: Nicht erweitern; nur Verzeichnis der Dateien in der Quelle anzeigen.
Das Ziel kann ein beliebiges Verzeichnis in den Systemverzeichnissen der aktuellen Windows-Installation, im Stammordner des Laufwerks, in den lokalen Installationsquellen oder im Ordner "Cmdcons" sein. Das Ziel kann kein Wechselmedium sein. Die Zieldatei darf nicht schreibgeschützt sein. Verwenden Sie den Befehl attrib um das Schreibschutzattribut zu entfernen.

Beim Ausführen des Befehls expand werden Sie gefragt, ob die Zieldatei bereits vorhanden ist, außer Sie verwenden /y.

FIXBOOT

fixboot Laufwerkname:
Verwenden Sie diesen Befehl, um einen neuen Windows-Startsektorcode auf der Startpartition zu schreiben (wobei Laufwerk der Buchstabe des Laufwerks ist, in das der Startsektor geschrieben wird). Durch diesen Befehl werden Probleme behoben, die durch einen beschädigten Windows-Startsektor verursacht werden. Durch den Prozess "Emergency Repair" (Notfallreparatur) wird der Startsektor ebenfalls repariert. Durch diesen Befehl wird die Standardvorgehensweise des Schreibens in die Systemstartpartition überschrieben.

FIXMBR

fixmbr Gerätename
Verwenden Sie diesen Befehl, um den MBR (Master Boot Record) der Systempartition zu reparieren (wobei Gerätename ein optionaler Name ist, der das Gerät angibt, das einen neuen MBR benötigt), um den MBR (Master Boot Record) der Systempartition zu reparieren. Dieser Befehl wird verwendet, wenn ein Virus den MBR beschädigt hat und Windows nicht gestartet werden kann.

Warnung: Dieser Befehl kann die Partitionstabellen beschädigen, wenn ein Virus vorhanden ist oder ein Hardwareproblem vorliegt. Außerdem kann dieser Befehl dazu führen, dass Sie nicht mehr auf Ihre Partitionen zugreifen können. Microsoft schlägt vor, Antivirussoftware auszuführen, bevor Sie diesen Befehl verwenden.

Der Name kann der Ausgabe des Befehls MAP entnommen werden. Wenn kein Name angegeben ist, wird der MBR des Startgerätes repariert. Zum Beispiel:
fixmbr \device\harddisk2
Wenn "ixmbr" eine ungültige oder nicht standardmäßige Partitionstabellensignatur entdeckt, werden Sie gefragt, ob der MBR neu geschrieben werden soll.

FORMAT

format Laufwerk: /Q /FS:file-system
Verwenden Sie diesen Befehl, um das angegebene Laufwerk für das angegebene Dateisystem zu formatieren (wobei /Q eine Formatierung des Laufwerks mit QuickFormat durchführt, Laufwerk der Laufwerkbuchstabe der zu formatierenden Partition ist und /FS:file-system den Typ des zu verwendenden Dateisystems an [FAT, FAT32 oder NTFS] angibt).

Wird keine Angabe gemacht, wird das existierende Dateisystemformat verwendet (falls verfügbar).

LISTSVC

Mit dem Befehl listsvc werden alle verfügbaren Dienste, Treiber und ihre Starttypen für die aktuelle Windows-Installation aufgelistet. Dies kann insbesondere bei Verwendung der Befehle disable und enable nützlich sein.

Hinweis: Diese Werte werden aus der Struktur "%SystemRoot%\System32\Config\SYSTEM" extrahiert. Ist die Struktur SYSTEM beschädigt oder nicht vorhanden, kann dies zu unvorhersagbaren Ergebnissen führen.

LOGON

logon
Der Befehl logon listet alle erkannten Windows-Installationen auf und fordert dann zur Eingabe des lokalen Administratorkennworts für die Windows-Installation auf, bei der Sie sich anmelden möchten. Schlagen mehr als drei Anmeldeversuche fehl, wird die Konsole beendet und Ihr Computer neu gestartet.

MAP

map arc
Verwenden Sie diesen Befehl, um Laufwerkbuchstaben, Dateisystemtypen, Partitionsgrößen und Zuordnungen zu physischen Geräten aufzulisten (wobei der Parameter arc den Befehl map anweist, ARC-Pfade statt Windows-Gerätepfaden zu verwenden).

MD and MKDIR

Durch die Befehle md oder mkdir werden neue Ordner erstellt. Platzhalterzeichen werden nicht unterstützt. Der Befehl mkdir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

MORE

more Dateiname
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Textdatei auf dem Bildschirm anzuzeigen.

RD und RMDIR

Durch die Befehle rd und rmdir wird ein Ordner gelöscht. Diese Befehle funktionieren nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

REN und RENAME

Durch die Befehle ren und rename kann eine Datei umbenannt werden. Sie können kein neues Laufwerk/keinen neuen Pfad für die Zieldatei angeben. Diese Befehle funktionieren nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

SET

Über den Befehl set können Sie vier Umgebungsoptionen anzeigen oder ändern.
AllowWildCards = FALSE AllowAllPaths = FALSE AllowRemovableMedia = FALSE NoCopyPrompt = FALSE

SYSTEMROOT

Durch den Befehl systemroot wird der aktuelle Arbeitsordner auf den Ordner "SystemRoot" der Windows-Installation, bei der Sie gerade angemeldet sind.

TYPE

type Dateiname
Durch den Befehl type wird eine Textdatei angezeigt.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
Keywords: 
kbinfo KB229716
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