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Artikel-ID: 242780 - Geändert am: Samstag, 21. Januar 2006 - Version: 3.1

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D44796
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
242780  (http://support.microsoft.com/kb/242780/EN-US/ ) How to disable the Knowledge Consistency Checker from automatically creating replication topology
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Die Konsistenzprüfung (KCC) ist eine Windows 2000-Komponente, die automatisch die standortinterne und standortübergreifende Replikationstopologie erstellt und verwaltet. Sie können die automatische Erstellung und Verwaltung der standortinternen Topologie, der standortübergreifenden Topologie oder beider Topologien durch KCC deaktivieren.

Weitere Informationen

In einigen Situationen wollen Sie die Replikationsverbindungen möglicherweise manuell erstellen, um eine maßgeschneiderte Replikationstopologie einzurichten. Dies erhöht jedoch die Arbeitsauslastung für die Überwachung von Änderungen in der in Active Directory beschriebenen Netzwerktopologie oder das Auftreten von Replikationsfehlern auf Domänencontrollern.

Die KCC wird in regelmäßigen Intervallen ausgeführt, um die Replikationstopologie an Änderungen anzupassen, die in Active Directory vorgenommen werden, wie die Hinzufügung neuer Domänencontroller und die Erstellung neuer Standorte. Gleichzeitig überprüft die KCC den Replikationsstatus von vorhandenen Verbindungen, um nicht funktionierende Verbindungen zu erkennen. Wenn eine Verbindung nicht funktioniert, erstellt die KCC nach dem Erreichen eines Schwellenwertes automatisch temporäre Verbindungen mit anderen Replikationspartnern (wenn verfügbar), um sicherzustellen, dass die Replikation nicht blockiert wird.

Hinweis: Wenn die automatische Verwaltung der Replikationstopologie deaktiviert ist, wird ebenfalls die oben erwähnte FailOver-Erkennung deaktiviert.

Mit dem im Windows 2000 Resource Kit enthaltenen Programm "Ldp.exe" können Sie LDAP-Suchen in Active Directory durchzuführen, um unter Verwendung von Suchkriterien spezielle Informationen zu erhalten. Mit diesem Programm können Sie auch Daten abfragen, die ansonsten mit den in Windows 2000 enthaltenen Verwaltungsprogrammen nicht sichtbar wären. Für alle Informationen, die in LDP-Abfragen zurückgegeben werden, sind jedoch Sicherheitsberechtigungen erforderlich.

Ändern von Active Directory, um KCC für einen Standort zu deaktivieren

  1. Führen Sie "Setup.exe" im Ordner "Support\Tools" auf der Windows 2000-CD aus, um die Supporttools zu installieren (wenn sie nicht bereits installiert sind).
  2. Führen Sie "Ldp.exe" aus.
  3. Klicken Sie im Menü VERBINDUNG auf VERBINDEN.
  4. Geben Sie den Servernamen eines Domänencontrollers in der Organisation ein, stellen Sie sicher, dass die Anschlusseinstellung 389 ist, klicken Sie auf das Kontrollkästchen verbindungslos, um es zu deaktivieren, und klicken Sie anschließend auf OK. Nachdem die Verbindungserstellung abgeschlossen ist, werden in dem rechten Fenster serverspezifische Daten angezeigt.
  5. Klicken Sie im Menü Connection (Verbindung) auf Bind (Binden). Geben Sie Benutzernamen, Kennwort und Domänennamen (im DNS-Format) in die jeweiligen Felder ein (möglicherweise müssen Sie das Kontrollkästchen Domain (Domäne) aktivieren), und klicken Sie anschließend auf OK. Wenn die Bindung erfolgreich ist, müsste eine Meldung in dem rechten Fenster angezeigt werden, die sinngemäß dem folgenden Beispiel entspricht:
    Authenticated as dn: (Authentifiziert als dn): YourUserID (Ihre Benutzer-ID)
  6. Klicken Sie im Menü View (Ansicht) auf Tree (Struktur).
  7. Geben Sie im Feld BaseDN den definierten Namen des Standortobjekts im Konfigurationscontainer der Gesamtstruktur ein. Beispielsweise würde der Domänenname für den Standort "Default-First-Site-Name" in der Struktur "Mydomain.com" dem folgenden Beispiel entsprechen:
    CN=Default-First-Site-Name,CN=Sites,CN=Configuration,DC=MYDOMAIN,DC=COM
    Wenn dieses Objekt gefunden wird, müsste LDP das Objekt in dem linken Fenster anzeigen.
  8. Erweitern Sie die Ansicht. Eines der untergeordneten Objekte müsste mit "CN=NTDS Site Settings" beginnen. Doppelklicken Sie auf dieses Objekt. In dem rechten Fenster müsste LDP die aktuellen Einstellungen für die Attribute dieses Objekts ausgeben. Jedem Attribut ist eine Zahl und eine spitze Klammer (>) vorangestellt. Die Zahl steht für die Anzahl der Werte, die das Attribut enthält.
  9. Suchen Sie nach dem Attribut "options". Wenn es nicht vorhanden ist, ist dies normal und erleichtert das Ändern des Werts.

    Hinweis: Wenn das Attribut "options" vorhanden ist und der Wert ungleich 0 ist, müssen Sie die aktuellen Flags bestimmen, die gesetzt werden, und die unten stehenden Werte verwenden, um den neuen Wert zu erstellen, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
  10. Suchen Sie in dem rechten Fenster den Beginn der Ausgabe für das Objekt "NTDS Site Settings". Er müsste dem folgenden Beispiel entsprechen:
    Expanding base 'CN=NTDS Site Settings,CN=Default-First-Site-Name,CN=Sites,CN=Configuration,DC=MYDOMAIN,DC=COM'...
    Result <0>: (null)
    Matched DNs:
    Getting 1 entries:
    >> Dn: CN=NTDS Site Settings,CN=Default-First-Site-Name,CN=Sites,CN=Configuration,DC=MYDOMAIN,DC=COM
  11. Kopieren Sie die Datenfolge vom ">> Dn"-Teil der LDP-Ausgabe.
  12. Klicken Sie im Menü DURCHSUCHEN auf ÄNDERN. Fügen Sie die im vorangegangenen Schritt kopierte Datenfolge in das Feld Dn ein.
  13. Geben Sie options in das Feld Attribut ein.
  14. Geben Sie den entsprechenden Wert in das Feld Werte ein:
    • Um die automatische Erstellung der standortinternen Topologie zu deaktivieren, verwenden Sie den Wert 1 (dezimal).
    • Um die automatische Erstellung der standortübergreifenden Topologie zu deaktivieren, verwenden Sie den Wert 16 (dezimal).
    • Um die Erstellung sowohl der standortinternen als auch der standortübergreifenden Topologie zu deaktivieren, verwenden Sie den Wert 17 (dezimal).
  15. Klicken Sie im Feld Vorgang auf ERSETZEN, klicken Sie auf EINGABE und klicken Sie anschließend auf AUSFÜHREN.
  16. Die Ausgabe in dem rechten Fenster müsste dem folgenden Beispiel entsprechen, wenn der Vorgang erfolgreich war:
    ***Call Modify...
    ldap_modify_s(ld,'CN=NTDS Site Settings,CN=Default-First-Site-Name,CN=Sites,CN=Configuration,DC=MYDOMAIN,DC=COM',[1] attrs);
    Modified "CN=NTDS Site Settings,CN=Default-First-Site-Name,CN=Sites,CN=Configuration,DC=MYDOMAIN,DC=COM".
Um zu bestimmen, ob diese Werte korrekt eingestellt sind, können Sie den Active Directory-Replikationsmonitor (ebenfalls zusammen mit den Supporttools installiert) verwenden, um einen Bericht über die Standortkonfiguration zu erzeugen. In diesen Informationen ist eine Ausgabe enthalten, die dem folgenden Beispiel entspricht:
Site Name: Default-First-Site-Name
---------------------------------------
Site Options : NTDSSETTINGS_OPT_IS_AUTO_TOPOLOGY_DISABLED NTDSSETTINGS_OPT_IS_INTER_SITE_AUTO_TOPOLOGY_DISABLED
Site Topology Generator: CN=NTDS Settings,CN=ESTAD-CESSNA,CN=Servers,CN=Default-First-Site-Name,CN=Sites,CN=Configuration,DC=ifr,DC=com
Site Topology Renewal :
Site Topology Failover :
Hinweis: NTDSSETTINGS_OPT_IS_AUTO_TOPOLOGY_DISABLED bedeutet, dass die Verwaltung der standortinternen Topologie deaktiviert ist, und NTDSSETTINGS_OPT_IS_INTER_SITE_AUTO_TOPOLOGY_DISABLED bedeutet, dass die Verwaltung der standortübergreifenden Topologie deaktiviert ist.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Server
Keywords: 
kbhowto KB242780
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