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Artikel-ID: 246184 - Geändert am: Donnerstag, 1. Juli 2004 - Version: 4.0

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D41403
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
246184  (http://support.microsoft.com/kb/246184/EN-US/ ) How to Add Third-Party OEM Network Adapters to RIS Installations
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Zusammenfassung

Das Hinzufügen einer Netzwerkkarte, die einen OEM-Treiber benötigt, zu einem CD-ROM-basiertes RIS-Abbild (Remote Installation Service = Remoteinstallationsdienst) beinhaltet teilweise die gleichen Schritte wie das Hinzufügen einer Netzwerkkarte zu einer typischen unbeaufsichtigten Installation. Da die Installation jedoch mit der Verwendung von PXE (Pre-Boot Execution Environment) beginnt und dann zu SMB (Server Message Block) wechselt, müssen der Netzwerkkartentreiber und die INF-Datei während der Textmodus-Installation verfügbar sein. Wenn diese nicht verfügbar sind, wird eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden angezeigt:
Der Netzwerkserver unterstützt nicht das Starten von Windows 2000. Setup kann nicht fortfahren. Drücken Sie eine beliebige Taste, um Setup zu beenden.
Wenn ein PXE-Client eine Verbindung zu einem RIS-Server herstellt und den Clientinstallations-Assistenten (Client Installation Wizard, CIW) ausführt, verwendet die Netzwerkkarte die universelle Schnittstelle für Netzwerkgeräte (Universal Network Device Interface), um mit dem RIS-Server zu kommunizieren. Wenn der Installationsabschnitt beginnt, wechselt Windows Setup zu SMB, die Netzwerkkarte wird entdeckt, und der entsprechende Treiber wird geladen. Aus diesem Grund muss der Treiber verfügbar sein.

Hinweis: Dieser Artikel bezieht sich nur auf CD-basierte Abbilder (also solche, die mithilfe von "Risetup.exe" erstellt wurden). Weitere Informationen zum Hinzufügen von Fremdanbieter-Netzwerkkarten zu Riprep-Abbildern finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
254078  (http://support.microsoft.com/kb/254078/DE/ ) Hinzufügen von OEM-Plug & Play-Treibern zu Windows 2000

Weitere Informationen

Erkundigen Sie sich beim Hersteller der Hardware, ob der gelieferte Netzwerkkartentreiber digital signiert ist. (Wenn die Treiber des Herstellers eine CAT-Datei enthalten, wurden sie wahrscheinlich ordnungsgemäß signiert.) Von Microsoft signierte Treiber wurden daraufhin überprüft, ob sie mit Windows funktionieren. Wenn Ihr Treiber nicht signiert wurde, Sie ihn aber noch nutzen möchten, sollten Sie den folgenden unbeabsichtigten Setup-Parameter zur SIF-Datei hinzufügen, damit dieser für die Abbildinstallation verwendet wird:
[Unattended]
DriverSigningPolicy = Ignore
Hinweis: Der Standardname der SIF-Datei lautet "RemoteInstall\Setup\Sprache\Images\Ordnername\I386\Templates\Ristndrd.sif".

Hinweis: Wenn der OEM-Treiber eine Aktualisierung eines enthaltenen Windows 2000-Treibers ist (beispielsweise den gleichen Namen hat), muss die Datei signiert werden. Andernfalls verwendet Setup stattdessen den enthaltenen Treiber.
  1. Kopieren Sie auf dem RIS-Server die von OEM bereitgestellte INF- und SYS-Datei für die Netzwerkkarte in den Ordner "RemoteInstall\Setup\Sprache\Images\Ordnername\i386". Dadurch wird es Setup ermöglicht, den Treiber während des Textmodusabschnitts der Installation zu verwenden.
  2. Erstellen Sie auf der gleichen Ebene, auf der sich der Ordner "I386" auf dem RIS-Abbild befindet, einen $oem$-Ordner mit der folgenden Struktur:
    \$oem$\$1\Drivers\Nic
  3. Kopieren Sie die von OEM bereitgestellten Treiberdateien in diesen Ordner. Notieren Sie den Ordner, in dem die INF-Datei nach ihren Treibern sucht. Bei einigen Herstellern befindet sich die INF-Datei in einem Ordner, und die Treiberdateien werden aus einem Unterordner kopiert. Ist dies der Fall, erstellen Sie die gleiche Ordnerstruktur unter der, die Sie in diesem Schritt erstellt haben.

    Hinweis: Wenn das RIS-Abbild mit RIPREP erstellt wurde, müssen Sie diese Schritte sowohl auf dem RIPREP-Abbild als auch auf dem dazugehörigen RISETUP-Abbild durchführen.
  4. Nehmen Sie an der SIF-Datei, die für diese Abbildinstallation verwendet werden soll, die folgenden Änderungen vor:
    [Unattended]
    OemPreinstall = yes

    OemPnpDriversPath = Drivers\Nic
  5. Beenden Sie den BINL-Dienst auf dem RIS-Server, und starten Sie ihn neu. Geben Sie an der Eingabeaufforderung die folgenden Zeilen ein, und drücken Sie nach jedem Befehl die [EINGABETASTE]:
    net stop binlsvc
    net start binlsvc
    Hinweis: Das Beenden und Neustarten des BINL-Dienstes ist notwendig, weil BINL alle neuen INF-Dateien, die im Zusammenhang mit der Netzwerkkarte stehen, lesen muss und im Abbild PNF-Dateien erstellen muss. Da dieser Vorgang zeitaufwändig ist, wird er nur einmal ausgeführt, und zwar beim Starten des BINL-Dienstes.
Wenn Sie diese Methode anwenden, können Sie PXE-Clients mit den OEM-Netzwerkkarten installieren, die RIS verwenden. Wenn Sie über mehrere Netzwerkkarten verfügen, die OEM-Treiber benötigen, führen Sie die oben beschriebenen Schritte für jede Karte durch. Beachten Sie, dass PXE-Clients, die Netzwerkkartentreiber enthalten, von diesen Änderungen unberührt bleiben und dieses Abbild für die Installation verwenden können.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
Keywords: 
kbhowto kbenv kbsetup KB246184
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