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Artikel-ID: 265173 - Geändert am: Donnerstag, 1. Juni 2006 - Version: 7.0

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D265173
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
265173  (http://support.microsoft.com/kb/265173/EN-US/ ) The Datacenter Program and Windows 2000 Datacenter Server Product
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt Microsoft Windows 2000 Datacenter als Produkt und als Serviceangebot von Microsoft und beteiligten OEMs (Original Equipment Manufacturers). Weitere Informationen zu Datacenter finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/editionen/datacenter/default.mspx (http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/editionen/datacenter/default.mspx)
Wenn Sie daran interessiert sind, Windows 2000 Datacenter als Produkt und Serviceangebot zu erwerben, wenden Sie sich an einen teilnehmenden OEM.

Weitere Informationen

Einführung

Das Windows Datacenter-Programm enthält das Microsoft Windows 2000 Datacenter Server-Betriebssystem. Dieses Programm bietet Kunden ein integriertes gemeinsames Hardware-, Software- und Serviceangebot von Microsoft und von OEMs, die qualifizierte Serverhersteller sind. Das Programm wird speziell den erhöhten Anforderungen von Unternehmenskunden gerecht und umfasst skalierbare Hardware, Einzelunterstützung durch gemeinsame Support-Teams mit den Serverherstellern und strenge Systemprüfungen und -qualifizierungen für das gesamte System. Das Windows Datacenter-Programm enthält außerdem eine koordinierte Wartungs- und Änderungskontrolle für Hardware- und Softwareupdates.

Das Windows Datacenter-Programm verbindet ein Betriebssystem-Produkt, OEM-Partnerschaften und Serviceangebote zu einer High-End-Lösung im Computerbereich. Zu den Kundenszenarien für das Datacenter-Programm gehören große, nicht partitionierbare Datenbanken, Serverkonsolidierungen und riesige Datei- und Druckserver.

Plattform: Hardware

Das Windows Datacenter-Programm erfordert einen Computer, der mindestens 8 physische IA-32-CPUs (IA-32 = Intel Architecture-32) unterstützt. Ein Server kann auch weniger als 8 CPUs aufweisen, er muss jedoch im Falle erhöhter Kundenanforderungen auf mindestens 8 CPUs erweiterbar sein. Zu Computern, die in der Lage sind, 8 CPUs zu unterstützen, gehören beispielsweise Computer mit dem Profusion-Chipsatz.

Windows 2000 Datacenter Server unterstützt bis zu 32 IA-32-CPUs. Windows 2000 Datacenter Server unterstützt zudem Hardwarepartitionierung; dies ermöglicht dem Kunden, mehrere Instanzen des Betriebssystems auf dem gleichen physischen Server auszuführen. Windows 2000 Datacenter Server ermöglicht fehlertolerante Hardwarelösungen, die über von Microsoft zertifizierte OEMs erhältlich sind. Beachten Sie, dass fehlertolerante Hardware nur erforderlich ist, wenn die Hardwarelösung mindestens 8 CPUs aufweist. Außerdem werden das Betriebssystem und die Service Packs für Windows 2000 Datacenter Server den Kunden von OEMs auf Medien bereitgestellt, die exklusiv per BIOS für die Hardwareplattform des speziellen OEMs reserviert sind.

Hinweis: Datacenter Server unterstützt zwar die Hardwarepartitionierung, eine Änderung der Partitionskonfiguration während des Betriebs wird jedoch nicht unterstützt. Es gibt zwar Hardwareplattformen, die diese dynamische Partitionierung unterstützen, diese Funktion kann jedoch nicht zusammen mit Windows 2000 Datacenter Server verwendet werden.

Plattform: Betriebssystem

Windows 2000 Datacenter Server ist ein 32-Bit-Betriebssystem, das auf dem Windows 2000-Betriebssystem und Service Pack 1 (SP1) basiert. Zu den wichtigsten Softwarefunktionen, die in Windows 2000 Advanced Server nicht enthalten sind, gehören:
  • Bis zu 32 Gigabyte (GB) Speicherunterstützung, bereitgestellt durch Enterprise Memory Architecture auf Intel PAE-fähigen Computern (PAE = Physical Address Extension).
  • Bis zu 32fache symmetrische Parallelverarbeitung (Symmetric Multiprocessing, SMP).
  • Clustering: Windows 2000 Datacenter Server unterstützt 4-Knoten-Clustering.
  • Prozess-Steuerung: Dies ermöglicht Ihnen die Steuerung der Ressourcen, die für Programme reserviert werden. Über die Prozess-Steuerung können Sie die maximale Speichernutzung eines Programms oder Dienstes, die Programmpriorität, die Prozessoraffinität eines Programms sowie verschiedene andere Grenzwerte festlegen, um die Stabilität des System- und Programmbetriebs zu erhöhen.
  • Winsock Direct: Dies ermöglicht Programmen, die Winsock verwenden, bei der Kommunikation über ein SAN (System Area Network) eine schnellere Verarbeitung bei geringerem Verwaltungsaufwand. Winsock Direct rationalisiert in einem SAN die Kommunikation zwischen verteilten Komponenten auf Computern, die Windows 2000 Datacenter Server ausführen.

Lizenzmodell

Windows 2000 Datacenter Server kann nur über qualifizierte OEMs bezogen werden. Windows Datacenter Server wird auf Grundlage der Anzahl der innerhalb der Hardwareplattform vorhandenen CPUs lizenziert. Microsoft lizenziert das Produkt für OEMs in den drei folgenden Paketen:
  • bis zu 8 CPUs
  • bis zu 16 CPUs
  • bis zu 32 CPUs
Kunden können bei Bedarf auf eine 16- oder 32-CPU-Lizenz aktualisieren. Beachten Sie, dass die Windows 2000 Datacenter Server-Lizenz keine Clientzugriffslizenzen (Client Access License, CAL) für Windows 2000 umfasst. Diese müssen getrennt erworben werden. Microsoft kann dem Kunden über einen OEM ein CAL 5-Paket bereitstellen.

Neben den oben in diesem Artikel genannten Softwarelizenzen bietet Windows 2000 Datacenter Server auch aktualisierbare Abonnements, die über einen OEM erhältlich sind. Über diese Update-Abonnements erhält der Kunde Zugriff auf neue Versionen, Zusatzkomponenten und Service Packs für Windows 2000 Datacenter Server. Das Update-Abonnement wird auf Jahresbasis bezogen, und der Kunde muss es jährlich bei einem OEM erneuern, um die Vorteile des Abonnements nutzen zu können. Der Kunde muss das Update-Abonnement nicht unbedingt beziehen, hat dann allerdings auch keinen Zugriff auf neue Versionen, Zusatzkomponenten und Service Packs. Kunden haben die Möglichkeit, Abonnement-Vorausgebühren zu entrichten, wenn sie das Update-Abonnement nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt beziehen möchten.

Qualifizierung

Das Windows Datacenter-Programm wurde entwickelt, um Kunden eine Liste mit qualifizierten Servern bereitzustellen, die ausgiebig getestet wurden und hohe Zuverlässigkeit garantieren. Das Windows Datacenter-Programm umfasst einen Qualifizierungsprozess, der dazu dient, die aktuellen Hardwarekompatibilitäts-Anforderungen von Microsoft zu erweitern. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Microsoft-Hardwarekompatibilitätsliste (HCL) auf folgender Website:
http://www.microsoft.com/whdc/hcl/search.mspx (http://www.microsoft.com/whdc/hcl/search.mspx)
Durch diesen Prozess wird sichergestellt, dass alle Serverkomponenten in einer Umgebung mit hoher Auslastung zusammen geprüft werden. Darüber hinaus erfordern alle Änderungen an Hardware- oder Systemkernelkomponenten einen erneuten Test der Serverkonfiguration über sieben Tage. Eine Ausnahme hinsichtlich des erneuten Tests stellt eine Änderung in einem Hardware-Speicherarray oder auf einer Festplatte dar, die in einem eigenständigen (nicht geclusterten) Datacenter Server an einen Datacenter-zertifizierten Hostbusadapter (HBA) angeschlossen ist.
Die Rolle des Windows-Hardware Quality Labs
Das Windows Hardware Quality Lab (WHQL) stellt sicher, dass OEMs qualitativ hochwertige Hardware und Software herstellen, die effizient und optimal mit Microsoft-Produkten zusammenarbeiten. OEM-Produkte müssen den entsprechenden Hardwarekompatibilitätstest bestehen. Wenn der Test erfolgreich abgeschlossen wird, werden sie in die Hardwarekompatibilitätsliste aufgenommen und erhalten das Logo "Entwickelt für Windows". Das Windows-Logo auf Hardwareprodukten garantiert, dass das Produkt die Microsoft-Standards für die Kompatibilität mit Windows-Betriebssystemen erfüllt. Für die Verwendung mit Windows 2000 Datacenter Server vorgesehene Hardware muss den Spezifikationen des Hardware Design Guide Version 2.0 für Microsoft Windows NT(R) Server und begleitenden FAQs (erster Link) sowie den Server Design-FAQs (zweiter Link) entsprechen:
http://www.microsoft.com/whdc/system/platform/pcdesign/desguide/serverdg.mspx (http://www.microsoft.com/whdc/system/platform/pcdesign/desguide/serverdg.mspx)
und Server Design-FAQs:
http://www.microsoft.com/whdc/archive/SDG2FAQ1.mspx (http://www.microsoft.com/whdc/archive/SDG2FAQ1.mspx)
Kunden, die durch das Windows Datacenter-Programm validierte Server erwerben, können sicher sein, dass sie eine vollständige Konfiguration erhalten, die ausgiebig mit allen Hardwarekomponenten und Kernel-Softwareprodukten getestet wurde. Windows 2000 Datacenter Server ist nur für OEMs verfügbar, die zusätzliche Tests und Konfigurationsprüfungen durchführen und umfassende Kundensupportprogramme anbieten können. Das Ergebnis sind Server, die ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Sicherheit bieten. OEMs müssen die folgenden Komponenten testen, um sicherzustellen, dass diese auf Servern, die mit Windows 2000 Datacenter Server arbeiten, reibungslos zusammen funktionieren:
  • Alle Hardwarekomponenten
  • Alle Hardwaretreiber
  • Alle Programme, die auf Kernelebene arbeiten, einschließlich Antivirusprogramme, Programme für Datenträger- und Bandverwaltung, Sicherungsprogramme und ähnliche Programme
Zuverlässige Komponenten sind die Voraussetzung für zuverlässige Server. Entsprechend müssen alle Änderungen, die OEMs an der Serverkonfiguration oder den Treibern vornehmen, im Betrieb mit dem Windows Datacenter-Programm getestet und dem WHQL zur Prüfung vorgelegt werden.

Hinweis: Gerätetreiber, die nicht vom Windows Logo-Programm abgedeckt werden, sind nicht signiert und werden nicht auf Signaturen überprüft.
Sicherstellen der Serververfügbarkeit: 14-Tage-Test
Server für das Windows Datacenter-Programm müssen, um in die Hardwarekompatibilitätsliste aufgenommen zu werden, über einen längeren Zeitraum im Windows Datacenter-Programm getestet werden. Microsoft fordert von den teilnehmenden Herstellern, dass sie Server einrichten, die mit Windows 2000 Datacenter Server arbeiten und die Tests für das Windows Datacenter-Programm erfolgreich abschließen. Die Hersteller müssen eine 14-Tage-Testperiode durchführen, während der die Server, die Windows 2000 Datacenter Server ausführen, eine geplante Verfügbarkeit von 99,9 Prozent oder höher erreichen müssen.
Die Hardwarekompatibilitätsliste für Windows 2000 Datacenter Server
Serverplattformen, die mit dem Windows Datacenter-Programm kompatibel sind, sind genauso in der Hardwarekompatibilitätsliste aufgeführt wie Windows NT-Server oder Windows NT-Clusterserver. Das Windows Datacenter-Programm ist neu und ersetzt vorhandene Logo- oder HCL-Auflistungen nicht, sondern ergänzt sie. Angesichts der strengeren Qualifizierungskriterien der Windows 2000 Datacenter Server-HCL qualifiziert sich für diese Liste zugelassene Hardware automatisch auch für die Windows 2000 Server-HCL.
Fremdanbieterkomponenten
OEMs integrieren häufig Adapter, Programme oder andere Komponenten von Fremdanbietern in ihre Server. Dies ist auch im Rahmen des Windows Datacenter-Programms zulässig. Der OEM ist verantwortlich für die Integration und Prüfung der Fremdanbieterkomponenten, bevor die gesamte Konfiguration für die Datacenter-HCL-Qualifizierung vorgelegt wird.
Konfigurationsprüfungs-Programm
Eine der wichtigsten Aufgaben dieses Programms besteht darin, sicherzustellen, dass die ursprüngliche Konfiguration und die Kerneltreiber intakt bleiben. Windows 2000 Datacenter Server wird mit einer Datei vertrieben, aus der die Serverkonfiguration einschließlich der Firmware-Revisionsstufen für das BIOS und die Hardwarekomponenten zu ersehen ist. Das Konfigurationsprüfungs-Programm erkennt alle Änderungen an der ursprünglich getesteten Konfiguration und zeigt eine Meldung an, die die Änderungen detailliert auflistet. HINWEIS: Konfigurationsänderungen haben keine Auswirkung darauf, wie Windows 2000 Datacenter Server eingerichtet oder geladen wird.
Fortlaufende Programmanforderungen
OEMs müssen dafür sorgen, dass die Konfigurationen beständig die Anforderungen des Windows Datacenter-Programms erfüllen. Die Hersteller müssen ihre Konfigurationen jedesmal neu zur Prüfung vorlegen, wenn sie ein Service Pack oder eine neue Version des Betriebssystems installieren. Wenn aktualisierte Versionen von Herstellertreibern herausgegeben werden, muss der OEM dem Kunden eine aktualisierte Konfigurationsdatei zur Verfügung stellen. Darüber hinaus müssen OEMs im Rahmen des Programms ihre Plattformen während der gesamten Lebensdauer der Windows 2000 Datacenter Server-Version unterstützen. Dies bedeutet, dass die Unterstützung bis zur Veröffentlichung der nächsten Version plus achtzehn Monate gewährt wird.

Dienstleistungen

Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Programm

Die Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services dienen dazu, Windows 2000 Datacenter-Partnern bei der Bereitstellung eines integrierten Hardware und Software Services zu unterstützen, der in Zusammenarbeit mit Microsoft geliefert wird. Das Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Programm stellt eine Erweiterung des Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services-Basisprogramms dar. Ein OEM muss zunächst die Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services-Basisanforderungen und anschließend die Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Anforderungen erfüllen, um sich für den Vertrieb von Windows 2000 Datacenter Server zu qualifizieren.

Das Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Programm gewährt den Partnern Zugriff auf die benötigten Microsoft-Ressourcen, um die Kunden beim Erreichen höchster Verfügbarkeit zu unterstützen, und schafft eine einzigartige Kooperationsebene bei der Bereitstellung von Support für unternehmenskritische Systeme. Das Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Programm stellt ein umfassendes Paket von Diensten zur Verfügung, um die Partner und Microsoft bei der gemeinsamen Bereitstellung von Serviceangeboten zu unterstützen, die für High-End-Umgebungen von Windows 2000 Datacenter benötigt werden. Diese umfassen:
  • Schulungs- und Bereitstellungsdienstleistungen, wie erweitertes Training für neue Produkte; Zugang zu Praktikumsprogrammen und speziellen Partner-Schulungsprogrammen bei Microsoft; eine Knowledge Base auf Partnerebene mit bekannten Problemen und Lösungen; frühzeitige Benachrichtigung bei kritischen Problemen und Updates; regelmäßige technische Bulletins mit Supportinformationen.
  • Software Support Services, einschließlich eines gemeinsamen Teams von Microsoft- und Partner-Supportexperten, um den Kunden einen Einzelkontaktpunkt bereitzustellen; schnelle Weiterleitung von kritischen oder komplexen Problemen an die Microsoft-Entwicklungsabteilung, um Updates zu erstellen; Programme zur Verwaltung von Hotfixes; Vor-Ort-Unterstützung für Kunden bei kritischen Problemen.
  • Eine Quellcode-Lizenz, um die Diagnose und Isolierung von Problemen zu erleichtern.
  • Geschäftsentwicklungsprogramme, einschließlich Produktmarketing, gezieltes gemeinsames Marketing, Messung der Kundenzufriedenheit und Teilnahme an fortlaufenden Service-Entwicklungen.
  • Kundenmanagement-Service, einschließlich dedizierter Kundenbetreuung, Unterstützung bei der Jahresplanung sowie fortlaufende Unterstützungsaktivitäten innerhalb von Microsoft.
Damit sich ein Unternehmen als Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Partner qualifizieren kann, muss es eine Reihe von Voraussetzungen als Dienstanbieter erfüllen. Zu diesen Voraussetzungen gehören:
  • Qualität: beständige Erfüllung der Zielvorgaben bei der Kundenzufriedenheit für dem Endkunden bereitgestellte Support-Dienstleistungen; fortlaufende Qualitätsanalyse und Methoden zur Qualitätsverbesserung.
  • Personal und Zertifizierung: ausreichende Anzahl an beschäftigten Vollzeit-Supportexperten für Microsoft-Produkte und Microsoft-Zertifizierungen.
  • Weiterleitung: maximale Raten für die Weiterleitung von nicht Bug-bedingten Ereignissen an Microsoft und die Fähigkeit, Supportfälle auf Partner- und Microsoft-Trackingsystemen übergreifend zu bearbeiten.
  • Problemreplikationsumgebungen: Labor- und Replikationsumgebungen, die es ermöglichen, alle Datacenter HCL-Systeme für die Behandlung von Kundenproblemen und das Testen von Softwarepatches zu reproduzieren.
  • IHV/ISV-Weiterleitungspfad: Rund-um-die-Uhr-Zugriff auf einen Weiterleitungspfad, um Ressourcen und Symboldateien für alle als Teil des Datacenter-Systems zertifizierten Produkte zu debuggen.
  • Serviceangebote: die Fähigkeit zur Bereitstellung von Servicekomponenten, einschließlich:
    • eine minimale garantierte Betriebszeit von 99,9 % Verfügbarkeit
    • Installations- und Konfigurationsservices
    • Verfügbarkeitsprüfungen
    • Rund-um-die-Uhr-Hardware- und Softwaresupport
    • Antwortservice für Vor-Ort-Hardware- und Softwaresupport
    • Änderungsmanagementservice

Hauptdienstleistungen

Ein Datacenter OEM-Partner muss seinen Kunden die folgenden Dienstleistungen bereitstellen, wobei die Art der Bereitstellung je nach dem gewählten Implementierungsmodell des OEMs unterschiedlich sein kann. Microsoft ist möglicherweise an der Bereitstellung vieler dieser Dienstleistungen beteiligt, obwohl Microsoft darauf abzielt, dass die Datacenter OEM-Partner vielfältige und attraktive Geschäftsmodelle um diese Hauptdienstleistungen herum aufbauen.
Minimale garantierte Betriebszeit von 99,9 %
Der Datacenter-OEM muss einen Service anbieten, der dem Kunden eine Systemverfügbarkeit (Betriebszeit) von 99,9 % auf Betriebssystemebene garantiert. Es können Clusterumgebungen verwendet werden, um die Systembetriebszeit zu erhöhen.
Installation
Die Mindestanforderungen an den Installationsservice umfassen die Installation des Datacenter-Betriebssystems einschließlich aller Hardware- und Softwarekomponenten, das Starten des Windows 2000 Datacenter Servers sowie die Bestätigung, dass die aktuelle Installation exakt mit der Datacenter HCL-Konfigurationsdatei übereinstimmt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Kunden beim ersten Einsatz von Windows 2000 Datacenter Server über eine einwandfreie Systemkonfiguration verfügen.
Verfügbarkeitsprüfung
Die Verfügbarkeitsprüfung besteht aus einer Evaluierung der Umgebung, Supportkapazitäten und Prozesse des Datacenter-Kunden, die zur Stabilität des Gesamtsystems und der Installation beitragen. Dies sollte zumindest folgende Prozeduren umfassen: Evaluierung der physischen Umgebungsbedingungen, Identifizierung von Prozesslücken bei der Änderungskontrolle, Kapazitätsplanung, Sicherungs- und Wiederherstellungsprozeduren sowie Fehlertoleranz- und Notfallwiederherstellungsstrategien und -prozesse.
Vor-Ort-Reaktionsfähigkeit
Die Vor-Ort-Reaktionsfähigkeit ist die entweder von Mitarbeitern des Unternehmens oder durch Subunternehmer gewährleistete Fähigkeit, vor Ort an jeder Datacenter Server-Kundeneinrichtung zugegen zu sein. Das eingesetzte Personal muss nicht MCSE-zertifiziert sein, sollte jedoch in der Lage sein, die Techniker der gemeinsamen Supportgruppe bei der Problembehandlung und Datensammlung zu unterstützen.
Gemeinsame Supportgruppe
Die gemeinsame Supportgruppe besteht sowohl aus OEM- als auch aus Microsoft-Mitarbeitern, um eine enge Zusammenarbeit zwischen Hardware- und Betriebssystemhersteller zu gewährleisten. Die gemeinsame Supportgruppe hat Zugriff auf alle OEM Datacenter HCL-Hardwarekonfigurationen, um Probleme zu reproduzieren und zu isolieren.
Änderungskontrolle
Den Kunden muss ein Änderungskontrollservice angeboten werden. Der Änderungskontrollservice ist ein Prozess, der die koordinierte Lieferung von Hardware- und Softwareupdates als einzelnes neuqualifiziertes Datacenter HCL-System sicherstellt. Der Änderungskontrollservice muss dem Kunden die Möglichkeit geben, sein System regelmäßig von einer Datacenter HCL-qualifizierten Konfiguration auf die nächste zu aktualisieren.
Zuverlässigkeitsmessungen
Die Kombination aus qualifizierten Datacenter HCL-Plattformen und Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services Datacenter-Dienstleistungen macht Windows 2000 Datacenter Server zum bisher zuverlässigsten Windows-Produkt. Zur genauen Erfassung der Qualität des Windows Datacenter-Programms müssen die OEMs die folgenden Ereignisse dokumentieren:
  • Zuverlässigkeitsmessungen: Jeder OEM erklärt sich bereit, die Datacenter-basierten Systeme seiner Kunden mit deren Einwilligung mit dem ELA-Programm (ELA = Event Log Analyzer) zu messen, um Daten zur Zuverlässigkeit aufzuzeichnen. Diese Zuverlässigkeitsdaten werden anschließend vom Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services vierteljährlich in einem festgelegten Format an Microsoft weitergeleitet.
  • Blue Screen-Fehlermeldungen: Die Anzahl der vom Kunden gemeldeten Blue Screen-Fehlermeldungen muss vierteljährlich an Microsoft weitergegeben werden.
  • Absturzabbilder: Der Microsoft Gold Certified Support Partner for Support Services erklärt sich bereit, mit Einwilligung des Kunden innerhalb von 7 Tagen nach dem tatsächlichen Auftreten der Blue Screen-Fehlermeldung eine Kopie des Absturzabbilds zur Analyse vorzulegen.

Liefermodelle

OEM-Partner

Microsoft nimmt dank seiner OEM-Partner eine führende Position bei der Servicelieferung ein. OEM-Partner befinden sich in der einzigartigen Position, ein Geschäftsmodell um die Hauptdienstleistungen des Datacenter Programms aufbauen zu können. Jeder OEM baut durch sein Angebot der Hauptdienstleistung und zusätzlicher Dienstleistungen einen einzigartigen Wert für sein Unternehmen auf.

Microsoft Alliance

Einige Kunden wünschen, dass Microsoft als allgemeiner Vertragspartner für ihren Support und ihre Dienstleistungen fungiert. Um diesen Wunsch zu erfüllen, kann Microsoft Alliance im Auftrag des Kunden Support- und Serviceverträge von dem entsprechenden OEM erwerben. Microsoft veräußert den Service dann an den Kunden, wobei die zusätzlichen Kosten für die Microsoft-Ressourcen eingerechnet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass Microsoft nicht mit dem Serviceangebot des OEM konkurriert.

Zusammenfassung

Der Wert und die Qualität von Windows 2000 Datacenter Server hängen vom Windows Datacenter-Programm ab. Durch die Lieferung eines integrierten Produkts, das Betriebssystem, Hardwareplattform, Systemqualifizierung sowie Support und Service umfasst, stellen Microsoft und seine OEM-Partner dem Kunden eine Windows-basierte High-End-Lösung im Computerbereich bereit. Das Windows Datacenter-Programm wird das Windows-Betriebssystem revolutionieren.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
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