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Artikel-ID: 314093 - Geändert am: Donnerstag, 20. Oktober 2005 - Version: 3.0

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D314093
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
314093  (http://support.microsoft.com/kb/314093/EN-US/ ) How to troubleshoot error messages about Event ID 9 and Event ID 11
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986  (http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/ ) Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung

In Artikel 154690  (http://support.microsoft.com/kb/154690/DE/ ) wird dieses Thema für Microsoft Windows 2000 behandelt.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt Methoden zur Problembehandlung, die Sie verwenden können, wenn ähnliche Informationen wie in den folgenden Beispielen im Systemprotokoll aufgezeichnet werden.
Ereigniskennung: 9
Quelle: Aic78xx
Beschreibung: Das Gerät \Device\ScsiPort0 hat innerhalb der Fehlerwartezeit nicht geantwortet.
-oder-
Ereigniskennung: 11
Quelle: Aic78xx
Beschreibung: Der Treiber hat einen Controllerfehler auf Device\ScsiPort0 gefunden.
Als Quelle kann der Name eines beliebigen Controllers angegeben werden, zum Beispiel Atdisk oder ATAPI.

Weitere Informationen

In annähernd allen Fällen werden diese Meldungen aufgrund von Hardwareproblemen angezeigt. Die Quelle kann der Controller oder (wahrscheinlicher) ein an den Controller angeschlossenes Gerät sein. Das Hardwareproblem kann auf fehlerhafte Verkabelung, unkorrekte Abschluss- oder Übertragungsrateneinstellungen, langsame SCSI-Bus-Freigabe durch das Gerät, ein fehlerhaftes Gerät oder, in seltenen Fällen, einen mangelhaft geschriebenen Treiber zurückzuführen sein.

Identifizieren der Ursache des Problems

Es folgen einige Problembehandlungstipps, mit deren Hilfe Sie das Problem diagnostizieren und identifizieren können:
  • Lesen Sie das technische Handbuch für den SCSI-Controller, um die Abschlussanforderungen zu bestimmen. Viele moderne SCSI-Controller benötigen einen aktiven Abschlusswiderstand (mindestens eines der Geräte auf dem Bus muss Abschlusswiderstandspannung bereitstellen). Für einen ordnungsgemäßen Abschluss werden sowohl ein Abschlusswiderstand (Terminierung) als auch ein Gerät benötigt, das ein Signal für Abschlusswiderstandspannung an den Bus sendet. Gemäß dem SCSI-2-Standard muss ein Controller (Initiator) Abschlusswiderstandspannung bereitstellen. Daher stellt wahrscheinlich jeder SCSI-2-kompatible Controller Abschlusswiderstandspannung bereit, Sie sollten dies jedoch noch einmal überprüfen.

    Es gibt auch viele Geräte, insbesondere Laufwerke, die Abschlusswiderstandspannung bereitstellen können. Wenn ein Laufwerk über einen Jumper mit der Bezeichnung Trmpwr verfügt, aktivieren Sie den Jumper.
  • Wenn sowohl interne als auch externe SCSI-Geräte angeschlossen sind, stellen Sie sicher, dass das letzte Gerät in jeder SCSI-Kette über einen Abschluss verfügt und die Geräte innerhalb der Kette nicht terminiert sind.
  • Wenn es nur eine einzige SCSI-Kette gibt (entweder nur intern oder extern), stellen Sie sicher, dass das letzte Gerät in der SCSI-Kette terminiert ist und der SCSI-Controller selbst terminiert ist. Dies ist normalerweise eine BIOS-Einstellung.
  • Überprüfen Sie, ob die SCSI-Verkabelung lose oder mangelhaft ist. Eine lange Kabelkette, die sich aus internen und externen Kabeln zusammensetzt, kann zu einer Verschlechterung des Signals führen. Eine SCSI-Spezifikation für lange Kabelstrecken setzt voraus, dass bei den Kabeln weder Leckverluste noch Interferenz auftreten. In der Realität empfiehlt sich eher die Verwendung kürzerer Kabel. Externe Kabel mit einer Länge von 180 cm oder länger sollten durch Kabel mit 90 cm Länge ersetzt werden.
  • Suchen Sie nach austauschbaren rotierenden Speichergeräten wie beispielsweise austauschbaren Festplatten. Austauschbare rotierende Speichergeräte brauchen für einen Neustart länger als andere austauschbare Speichergeräte. Es kann sein, dass Sie die Ereignismeldung 11 generieren, nachdem Sie aus dem Schlaf- oder Standymodus "aufwachen". Nachdem das Gerät initialisiert wurde, können Sie es normal verwenden.
  • Notieren Sie sich den Zeitpunkt der Aufzeichnung der Ereignismeldungen und versuchen Sie zu bestimmen, ob die Meldungen mit bestimmten geplanten Prozessen (wie Sicherungen) oder intensiven Datenträgeraktivitäten zusammenfallen. Dadurch lässt sich eventuell das Gerät identifizieren, das die Fehler verursacht.

    Laufwerke neigen eher dazu, bei hoher Auslastung derartige Probleme zu zeigen, wenn der Mikroprozessor langsam ist. In einer Multitaskingumgebung ist der Prozessor möglicherweise nicht schnell genug, um alle Eingabe/Ausgabe-Befehle, die beinahe gleichzeitig ankommen, zu verarbeiten.
  • Verringern Sie die Einstellung für die Übertragungsrate, wenn es bei Bandlaufwerken zu Fehlerwartezeiten kommt. Diese lassen sich gewöhnlich durch Verwendung einer Übertragungsrate von 5 MBit/s beheben.
  • Entlasten Sie die SCSI/IDE-Kette, indem Sie Geräte entfernen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass das Problem durch ein bestimmtes Gerät verursacht wird, verschieben Sie dieses Gerät auf einen anderen Controller. Wenn das fehlerhafte Verhalten damit auch verschoben wird, ersetzen Sie das Gerät.
  • Überprüfen Sie die Versionen des BIOS für den SCSI-Controller und der Gerätefirmware und beziehen Sie die neuesten Versionen vom Hersteller. (Weiter unten in diesem Artikel wird eine Prozedur für die Überprüfung der Modellnummer und Firmwareversion beschrieben.)
  • Überprüfen Sie die Version des SCSI-Gerätetreibers. Der SCSI-Treiber befindet sich im Ordner %SystemRoot%\System32\Drivers. Sehen Sie sich die Version in den Eigenschaften der Treiberdatei an. Wenn der Treiber nicht aktuell ist, fragen Sie beim Hersteller an, ob es eine neuere Version gibt.
  • Entfernen Sie alle anderen Controller, die möglicherweise Probleme durch Buskonflikte verursachen.
  • Prüfen Sie, ob sich die Ereignismeldungen durch eine vom SCSI-Controller durchgeführte Low-Level-Formatierung beheben lassen.
  • Verwenden Sie bei verdächtiger Hardware ein anderes Fabrikat oder Modell.

Überprüfen der Modellnummer und Firmwareversion eines Geräts

Warnung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende, das gesamte System betreffende Probleme verursachen, die eine Neuinstallation Ihres Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.

Die Modellnummer und Firmwareversion eines Geräts können Sie der Windows-Registrierung entnehmen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Informationen anzuzeigen:
  1. Starten Sie den Registrierungseditor (Regedit.exe).
  2. Suchen Sie folgenden Schlüssel in der Registrierung:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Hardware\Devicemap\Scsi\ScsiPortx\ScsiBusx\ TargetIdx\LogicalUnitIdx
    Dabei ist x eine von der Gerätenummer abhängige Variable.
  3. Überprüfen Sie den Bezeichnerwert REG_SZ, um die Werte für die Modellnummer und Firmwareversion zu sehen. Wenn beispielsweise Folgendes zu sehen ist,
       SEAGATE ST32430N   0510						
    ist 0510 der Wert für die Firmwareversion.
  4. Notieren Sie sich die Modellnummer und Firmwareversion des Geräts und fragen Sie beim Hersteller an, ob bei diesem Modell des Geräts bekannte Probleme vorliegen.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Professional Edition
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