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Artikel-ID: 314479 - Geändert am: Donnerstag, 17. November 2005 - Version: 2.1

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D314479
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
314479  (http://support.microsoft.com/kb/314479/EN-US/ ) How to Add OEM Plug and Play Drivers to Windows XP
In Artikel 254078  (http://support.microsoft.com/kb/254078/DE/ ) wird dieses Thema für Microsoft Windows 2000 behandelt.

Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986  (http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/ ) Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die Schritte, die Sie ausführen müssen, um von einem Original Equipment Manufacturer (OEM) gelieferte Treiber zu Microsoft Windows-Installationen hinzuzufügen. In diesem Artikel sind nur solche Treiber berücksichtigt, die normalerweise während der GUI-Modus-Installation oder nach der Ausführung von Setup durch standardmäßige Plug & Play-Auflistung installiert werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, OEM Plug & Play-Treiber im Voraus zu laden, die Sie dann später verwenden können, wenn die entsprechende Hardware an das System angeschlossen wird.

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie in den folgenden Situationen OEM Plug & Play-Treiber hinzufügen können:
  • Unbeaufsichtigte Installation
  • Sysprep-Installation
  • RIS-Installationen (Remoteinstallationsdienste, RIS)
  • Riprep-Abbilder
  • Vorhandene Windows-Installationen
Weitere Informationen zum Hinzufügen von OEM-gelieferten Massenspeichergeräten während der Textmodus-Installation finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
314859  (http://support.microsoft.com/kb/314859/DE/ ) Eingeschränkte OEM-Treiberunterstützung mit [F6] bei der Installation von Windows XP bzw. Windows Server 2003

Weitere Informationen

Treiber, die während des Abschnitts "Geräteinstallation" der GUI-Modus-Installation installiert werden, müssen in bestimmten Verzeichnissen gefunden werden. An diesem Punkt installiert Setup die Geräte (unter Verwendung von Plug & Play-Kennungen), die von Windows Plug & Play aufgelistet werden. Setup durchsucht einen vordefinierten Pfad auf dem Laufwerk und sucht in den INF-Dateien nach der besten Übereinstimmung mit der Plug & Play-Kennung des jeweiligen Geräts. Dieser Pfad ist an der folgenden Stelle in der Registrierung definiert und ist standardmäßig auf %SystemRoot%\Inf gesetzt:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\DevicePath: REG_EXPAND_SZ:%SystemRoot%\Inf
Setup verwendet diesen Pfad, um INF-Dateien für die Geräteinstallation zu finden. Nach der Ausführung von Setup wird dieser Pfad auch für neue Hardware verwendet, die gefunden und installiert wurde. Wenn Sie diesen Schlüssel während der Ausführung von Setup unter Verwendung der Datei Sysprep.inf oder einer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation ändern, wird der Wert gespeichert und auch nach der Ausführung von Setup verwendet.

Die folgenden Abschnitte dieses Artikels erläutern Schritte zum Hinzufügen von OEM-Treibern zu unbeaufsichtigten oder Sysprep-Installationen von Windows.

Unbeaufsichtigte Installation

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Treiber zu einer unbeaufsichtigten Installation hinzuzufügen:

Hinweis: Wenn die OEM-Treiber nicht digital signiert sind, wird während der Ausführung von Setup eine entsprechende Warnmeldung angezeigt. Fügen Sie den folgenden Eintrag zum Abschnitt [Unattended] der Setup-Antwortdatei (Unattend.txt) hinzu, um diese Meldung zu deaktivieren:
DriverSigningPolicy = Ignore
				
Weitere Informationen zu dieser Einstellung finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
236029  (http://support.microsoft.com/kb/236029/DE/ ) Treibersignierungs-Richtlinie für unbeaufsichtigte Installation
  1. Erstellen Sie einen Distributionspunkt auf einem Netzwerkserver, indem Sie den Ordner I386 von der Microsoft Windows-CD in ein Verzeichnis auf dem Server kopieren. Verwenden Sie das Programm Installations-Manager (Setupmgr.exe), um eine Datei Unattended.txt zu erstellen. Das Programm Setupmgr.exe ist auf der Windows-CD im Ordner Support\Tools in der Datei Deploy.cab enthalten, zusammen mit der Datei Setupmgr.chm, die Informationen zu einer unbeaufsichtigten Installation von Windows enthält.Weitere Informationen zum Erstellen einer Antwortdatei finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    308662  (http://support.microsoft.com/kb/308662/DE/ ) SO WIRD'S GEMACHT: Verwenden des Installations-Managers zum Erstellen einer Antwortdatei in Windows 2000
  2. Erstellen Sie im Ordner I386, den Sie auf den Distributionspunkt kopiert haben, einen Ordner mit dem Namen $oem$\$1\Drivers. Sie können auch, abhängig von der Hardware, die Sie installieren möchten (zum Beispiel Netzwerkadapter-, Modem- oder Grafikkartentreiber), weitere Ordner im Unterordner Drivers erstellen. Der Ordner $1 wird in %SystemDrive% aufgelöst. Während der Textmodus-Installation werden diese Ordner und Dateien in die Ordner unter "%SystemDrive%\Drivers" kopiert. Zum Beispiel:
    \i386
    -\$oem$
    - - \$1
    - - - \Drivers
    - - - - - \NIC
    - - - - - \MODEM
    - - - - - \VIDEO
  3. Kopieren Sie alle OEM-Treiberdateien für das Gerät in den/die im vorherigen Schritt erstellten Ordner.
  4. Fügen Sie den Eintrag OemPnPDriversPath = Treiberpfad zu dem Abschnitt [Unattended] der Setup-Antwortdatei hinzu. Sie können in diesem Schlüssel auch mehrere Pfade definieren, indem Sie diese (wie in dem folgenden Beispiel) durch ein Semikolon (;) voneinander trennen:
    [Unattended]
    OemPnPDriversPath = Drivers\NIC;Drivers\Modem;Drivers\Video
    						
    Hinweis: Die Umgebungsvariable %SystemDrive% wird automatisch vor jedem der aufgelisteten Suchpfade eingefügt.
  5. Speichern Sie die Antwortdatei.
Wenn das System während der GUI-Modus-Installation die INF-Dateien nach Plug & Play-Kennungen durchsucht, sucht es auch unter den Pfaden, die im Eintrag OemPnPDriversPath aufgeführt sind, sowie unter dem Standardpfad WinDir%\Inf. Der Pfad %WinDir%\Inf steht zwar an erster Stelle der Suchreihenfolge, wenn Sie jedoch ein Gerät installieren, das von mehr als einer INF-Datei unterstützt wird (Windows enthält möglicherweise einen Treiber mit generischer Funktionalität), durchsucht Setup danach auch alle Pfade, die im Eintrag OemPnPDriversPath angegeben sind. Dabei werden zwar eventuell mehrere Entsprechungen gefunden, Plug & Play verwendet jedoch die INF-Datei, die am besten passt, und installiert dann den zugehörigen Gerätetreiber, um das Gerät zu unterstützen.

Sysprep-Installation

Die Schritte zum Hinzufügen von OEM-Treibern zu einer Windows-Sysprep-Installation ähneln denen, die im vorstehenden Abschnitt "Unbeaufsichtigte Installation" beschrieben werden, abgesehen davon, dass Sie keine Distributionsfreigabe erstellen müssen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Treiber zu dem Miniassistenten von Sysprep hinzuzufügen:
  1. Erstellen Sie im Stammverzeichnis des Datenträgers, auf dem sich der Ordner "%WinDir%" befindet, eine Ordnerstruktur, in der die OEM-Treiber gespeichert werden. Zum Beispiel:
    \Drivers
    - - \NIC
    - - \VIDEO
    \Sysprep
    \WINNT
  2. Kopieren Sie die OEM-Treiber in die entsprechenden Unterordner.
  3. Fügen Sie den Eintrag OemPnPDriversPath = Treiberpfad zu dem Abschnitt [Unattended] der Datei Sysprep.inf hinzu. Sie können in diesem Schlüssel auch mehrere Pfade definieren, indem Sie diese (wie in dem folgenden Beispiel) durch ein Semikolon (;) voneinander trennen:
    [Unattended]
    OemPnPDriversPath = Drivers\NIC;Drivers\Video
    					
    Hinweis: Die Umgebungsvariable %SystemDrive% wird automatisch vor jedem der aufgelisteten Suchpfade eingefügt.
Wenn Sie nicht möchten, dass die OEM-Treiber nach der abgeschlossenen Miniinstallation auf dem Datenträger verbleiben, können Sie die im vorherigen Schritt erstellte Ordnerstruktur unter dem Ordner Sysprep platzieren. Hierzu müssen Sie allerdings den Schlüssel OemPnPDriversPath = entsprechend anpassen. Der Ordner Sysprep wird (zusammen mit allen seinen Unterordnern) nach dem Abschluss von Setup entfernt.

Speichern Sie die Datei Sysprep.inf im Ordner Sysprep und führen Sie dann Sysprep.exe aus. Alle Plug & Play-Geräte (einschließlich derer, die durch Verwendung der INF-Dateien für die OEM-Treiber gefunden werden) werden während der Miniinstallation automatisch auf den Zielcomputern installiert. Beachten Sie, dass Sie die Befehlszeilenoption -pnp nur dann verwenden müssen, wenn sich auf den Zielcomputern ältere Geräte (ISA-Geräte) befinden. Wenn Sie die Befehlszeilenoption -pnp verwenden, erfolgt eine vollständige Plug & Play-Neuauflistung aller Geräte. Dadurch wird die Sysprep-Miniinstallation um 5 bis 10 Minuten verlängert.

Hinweis: Wenn Sie zusätzliche Controller für Massenspeichergeräte angeben, kann die Befehlszeilenoption -pnp außerdem zur Folge haben, dass im Geräte-Manager weitere Festplattencontroller aufgeführt werden.Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
314460  (http://support.microsoft.com/kb/314460/DE/ ) Verwenden des Systemvorbereitungsprogramms und der Antwortdatei
Hinweis: Wenn die OEM-Treiber nicht digital signiert sind, verschiebt der Miniassistent die Installation des jeweiligen Geräts, bis sich ein Administrator bei dem Computer anmeldet. Hierbei handelt es sich im Gegensatz zu der serverseitigen Miniinstallation um eine clientseitige Installation.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256204  (http://support.microsoft.com/kb/256204/DE/ ) Während Sysprep Mini-Wizard Treibereintrag Nicht installiert ohne signierte "- PnP" Schalter

RIS-Installationen

Grundsätzlich sind für das Hinzufügen von OEM Plug & Play-Treibern zu RIS-Installationen die gleichen Schritte erforderlich, die bereits im Abschnitt "Unbeaufsichtigte Installation" beschrieben wurden. Es gibt jedoch zwei kleine Änderungen:
  1. Platzieren Sie den Ordner $oem$ auf derselben Ebene wie den Ordner \I386 des RIS-Abbilds, wie in dem folgenden Beispiel:
       RemoteInstall\Setup\%language\Images\%dir_name%\i386
       RemoteInstall\Setup\%language\Images\%dir_name%\$oem$\$1\Drivers            
                                                            \NIC
                                                            \MODEM
                                                            \VIDEO
    					
  2. Modifizieren Sie die Standardvorlage des RIS-Abbilds (Ristndrd.sif). Ändern Sie im Abschnitt [Unattended] den Wert OemPreinstall = key von No zu Yes und fügen Sie anschließend die Einträge für OemPnPDriversPath = Treiberpfad hinzu. Sie können in diesem Schlüssel auch mehrere Pfade definieren, indem Sie diese (wie in dem folgenden Beispiel) durch ein Semikolon (;) voneinander trennen:
    [Unattended]
    OemPreinstall = Yes
    OemPnPDriversPath = Drivers\NIC;Drivers\Modem;Drivers\Video
    					
    Hinweis: Die Umgebungsvariable %SystemDrive% wird automatisch vor jedem der aufgelisteten Suchpfade eingefügt.

    Hinweis: Wenn einer der OEM-Treiber für eine Netzwerkkarte vorgesehen ist, muss dem RIS-Server die entsprechende Datei zur Verfügung stehen, wenn in der Textmodus-Installation gestartet wird.

    Weitere Informationen zu diesem Prozess finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    315279  (http://support.microsoft.com/kb/315279/DE/ ) Wie Hinzufügen eines Dritt-OEM-Netzwerkadapters einer RIS-Installation
  3. Halten Sie den BINL-Dienst auf dem RIS-Server an und starten Sie ihn neu. Geben Sie hierzu die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung ein und drücken Sie nach jedem Befehl die [Eingabetaste]:
    net stop "boot information negotiation layer"
    net start "boot information negotiation layer"

Riprep-Abbilder

Riprep und Sysprep bieten in weiten Teilen die gleiche Funktionalität, so dass beim Hinzufügen von OEM-Plug & Play-Treibern zu Computern, von denen Abbilder erstellt werden, ähnliche Schritte wie bei Sysprep zur Anwendung kommen. Führen Sie folgende Schritte durch, bevor Sie Riprep für den Abbildcomputer ausführen, um eine Kopie auf dem RIS-Server zu erstellen:
  1. Erstellen Sie einen Ordner mit dem Namen Sysprep auf dem %SystemDrive%-Ordner (dies ist meistens Laufwerk C, da das Programm Riprep.exe nur einen Datenträger/eine Partition kopieren kann).
  2. Erstellen Sie im Stammverzeichnis desselben Datenträgers eine Ordnerstruktur, in der (wie in dem folgenden Beispiel gezeigt), die OEM-Treiber gespeichert werden:
    \Drivers
    - - \NIC
    - - \VIDEO
    \Sysprep
    \WINNT
  3. Kopieren Sie die OEM-Treiber in die entsprechenden Unterordner.
  4. Erstellen Sie eine Datei Sysprep.inf im Ordner Sysprep und fügen Sie dann die Einträge [Unattended] und OemPnPDriversPath = Treiberpfad hinzu. Sie können in diesem Schlüssel auch mehrere Pfade definieren, indem Sie diese (wie in dem folgenden Beispiel) durch ein Semikolon (;) voneinander trennen:
    [Unattended]
    OemPnPDriversPath = Drivers\NIC;Drivers\Video
    Hinweis: Die Umgebungsvariable %SystemDrive% wird automatisch vor jedem der aufgelisteten Suchpfade eingefügt.

    Hinweis: Wenn das Gerät vom Betriebssystem bereits als ein bekanntes oder unbekanntes Gerät erkannt wurde, müssen Sie das Gerät vor dem Ausführen von Sysprep im Geräte-Manager entfernen, da sonst die aktualisierten Treiber beim Starten während der Miniinstallation nicht installiert werden.

  5. Führen Sie Riprep.exe aus dem Ordner \\RIS-Server\Reminst\Admin\I386 auf dem Clientcomputer aus, um das Abbild auf den ausgewählten RIS-Server zu kopieren. Riprep sucht im Ordner Sysprep nach einer Datei mit dem Namen Sysprep.inf, liest den Schlüssel OemPnPDriversPath= und aktualisiert anschließend den folgenden Registrierungseintrag des Computers, bevor es die Registrierung auf den Server kopiert, so dass sie für die Verwendung während der Miniinstallation zur Verfügung steht.
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Devicepath
    Hinweis: Der in den vorangegangenen Schritten erstellte Eintrag in der Datei Sysprep.inf hat keine Auswirkungen auf die während dieses Prozesses standardmäßig erstellte Datei Riprep.sif.
  6. Halten Sie den BINL-Dienst auf dem RIS-Server an und starten Sie ihn neu. Geben Sie hierzu die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung ein und drücken Sie nach jedem Befehl die [Eingabetaste]:
    net stop "boot information negotiation layer"
    net start "boot information negotiation layer"
    Hinweis: Wenn einer der OEM-Treiber für die primäre Netzwerkkarte vorgesehen ist, muss dem RIS-Server auch diese Datei von einem standardmäßigen flachen RIS-Abbild zur Verfügung stehen, bevor das Riprep-Abbild heruntergeladen wird. Wenn dies der Fall ist, müssen Sie auch die im Abschnitt "RIS-Installationen" beschriebene Prozedur oder die in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base beschriebene Prozedur durchführen:

    315279  (http://support.microsoft.com/kb/315279/DE/ ) Wie Hinzufügen eines Dritt-OEM-Netzwerkadapters einer RIS-Installation
    Wenn das Abbild bereits erstellt ist und Sie OEM-Plug & Play-Treiber hinzufügen möchten, laden Sie das Abbild mithilfe von RIS auf einen Computer herunter, gehen Sie nach den Schritten im vorstehenden Abschnitt "Riprep-Abbilder" vor und kopieren Sie dann das Abbild mit Riprep wieder auf den RIS-Server.

    Hinweis: Wenn Sie diese Methode verwenden, werden die Treiberpfade zweifach in den folgenden Registrierungsschlüssel eingetragen:
    SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\DevicePath
    Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    258862  (http://support.microsoft.com/kb/258862/DE/ ) Doppelte Pfade werden in Riprep.exe zu der Registrierung hinzugefügt

Vorhandene Windows-Installationen

Achtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallierung des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.
Sie müssen bei den jeweiligen Windows-Computern, die OEM-Treiber benötigen, möglicherweise neue Hardwaregeräte hinzufügen. Auch wenn Sie unter Umständen ein neues Gerät installieren müssen, möchten Sie möglicherweise die OEM-Treiber kontrolliert verteilen, oder zentral auf einem Server platzieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Entscheiden Sie, ob Sie die Treiber lokal kopieren oder auf einem zentralen Distributionsserver speichern möchten. Wenn Sie die Treiber lokal auf der Festplatte des Computers speichern möchten, müssen Sie über eine Methode verfügen, mit dem Sie die Treiber auf den Computer kopieren können (zum Beispiel Anmeldeskripts, Stapelverarbeitungsaufträge im Microsoft Systems Management Server oder andere Methoden).
  2. Nachdem Sie die Distributionsmethode festgelegt haben, müssen Sie den Pfad für die Gerätetreiber ermitteln. Wenn Sie die Treiber lokal kopieren möchten, könnte der Pfad C:\Drivers\Nic lauten. Wenn Sie die Treiber zentral auf einem Server speichern möchten, könnte der Pfad \\Servername\Drivers\Nic lauten (wobei Drivers für einen freigegebenen Ordner steht).
  3. Aktualisieren Sie den Schlüssel DevicePath in der Registrierung des lokalen Computers, um die neuen Speicherorte der OEM-Treiber zu berücksichtigen. Sie benötigen eine automatisierte Methode, um eine Remoteaktualisierung des Registrierungsschlüssels durchzuführen. Sie können hierzu "Regedit"-Dateien zusammen mit den Anmeldeskripts oder einen SMS-Stapelverarbeitungsauftrag verwenden. Den Standardwert finden Sie in folgendem Registrierungsschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\DevicePath: REG_EXPAND_SZ:%SystemRoot%\Inf
  4. Bearbeiten Sie mithilfe von Regedit.exe den Schlüssel DevicePath so, dass der Pfad zu den Treibern im Suchpfad enthalten ist.

    Wenn die Treiber zum Beispiel lokal in das Stammverzeichnis des Laufwerks kopiert werden, auf dem sich der Ordner %WinDir% befindet (Drivers\Nic), sollte der endgültige Wert für DevicePath wie folgt lauten:
    DevicePath: REG_EXPAND_SZ:%SystemRoot%\Inf;%SystemRoot%\Drivers\Nic
    Wenn die Treiber auf einem zentralen Server oder Distributionspunkt gespeichert werden, fügen Sie den UNC-Pfad zu den OEM-Treibern hinzu, wie in folgendem Beispiel:
    DevicePath: REG_EXPAND_SZ:%SystemRoot%\Inf;\\Servername\Freigabename\Drivers\Nic
    Hinweis: In dem vorstehenden Fall wird %SystemRoot% nicht automatisch angehängt, da die Werte durch den Setup-Prozess nicht hinzugefügt werden. Sie müssen den Wert %SystemRoot% beim Bearbeiten der Registrierung manuell eingeben.
Wenn, nach Durchführung dieser Schritte, neue Hardware installiert wird und sich anschließend ein Benutzer anmeldet, findet Plug & Play die neue Hardware und durchsucht dann die von Ihnen angegebenen Gerätepfade, um die OEM-Treiber zu finden. Beachten Sie, dass alle Regeln, die für signierte/unsignierte Treiber gelten, auch auf Geräte angewendet werden, die nach der Ausführung von Setup installiert werden. Wenn die OEM-Treiber für das neue Gerät nicht digital signiert sind und sich ein Nicht-Administrator nach der Installation der neuen Hardware bei dem Computer anmeldet, kann dieser Benutzer die Installation des Geräts erst abschließen, wenn sich ein Administrator bei dem Computer angemeldet hat.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
219435  (http://support.microsoft.com/kb/219435/DE/ ) Berechtigungen zum Laden und Entfernen von Gerätetreibern für Benutzer ohne Administratorrechte
Hinweis: Wenn das Gerät vom Betriebssystem bereits als ein bekanntes oder unbekanntes Gerät erkannt wurde, können Sie die Option UpdateInstalledDrivers in Sysprep.inf verwenden, um festzulegen, dass Plug & Play nach der Miniinstallation aufgerufen wird, um alle installierten Treiber erneut aufzulisten und um alle aktualisierten Treiber im Treiberpfad zu installieren. Weitere Informationen über die Option UpdateInstalledDrivers für die Datei Sysprep.inf finden Sie im "Microsoft Windows Corporate Deployment Tools User's Guide" (Deploy.chm) auf der Windows XP-CD-ROM.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Professional Edition
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