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Artikel-ID: 314859 - Geändert am: Samstag, 1. Dezember 2007 - Version: 4.2

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D314859
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
314859  (http://support.microsoft.com/kb/314859/EN-US/ ) Limited OEM driver support is available with F6 during Windows XP and Windows Server 2003 setup
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Zusammenfassung

Bei der Installation von Microsoft Windows XP bzw. Microsoft Windows Server 2003 auf einem neuen Computer oder auf einem Computer mit der neuesten SCSI- oder IDE-Controller-Technologie kann es erforderlich sein, einen OEM-Gerätetreiber zu verwenden, der zum Beispiel einen neuen Massenspeichercontroller unterstützt, damit die Installation fortgesetzt werden kann. In folgenden Fällen kann es notwendig sein, einen OEM-Gerätetreiber zu installieren:
  • Der Computer vollführt nach Abschluss der Installation im Textmodus unter Umständen ständig Neustarts und fängt nicht mit der GUI-Installation an.
  • Das Setup-Programm wird möglicherweise mit einer Fehlermeldung angehalten, wenn Setup den Controller nicht korrekt erkennt.
  • Wenn Sie von den Installationsdisketten oder der Installations-CD starten, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Es konnten keine installierten Festplattenlaufwerke gefunden werden.
    Wenn Sie Ihre Installation über die Datei Winnt32.exe aktualisieren oder eine Neuinstallation über die Datei Winnt.exe durchführen, wird die folgende STOP-Fehlermeldung angezeigt:
    Stop 0x0000007B Inaccessible_boot_device
Dieses Verhalten kann ebenfalls auftreten, nachdem die Firmware oder das BIOS eines unterstützten SCSI-Controllers aktualisiert wurden, wenn der in Windows enthaltene SCSI-Treiber infolge der Aktualisierung nicht mehr kompatibel ist.

Weitere Informationen

Während des Textmodusabschnitts der Installation hält Windows kurz an und fordert Sie auf, die Taste [F6] zu drücken. Diese Option wird in der Statuszeile angezeigt und ermöglicht Ihnen, einen OEM-Treiber für Massenspeichercontroller zu verwenden. Die Option [F6] ist ausschließlich dafür vorgesehen, OEM-Treiber für Massenspeichercontroller zu installieren. Die Installation entsprechender Treiber ist notwendig, damit die Installation des Betriebssystems fortgeführt werden kann. Die Verwendung von [F6] zur Installation anderer Gerätetreiber als Treiber für Massenspeichercontroller wird von Microsoft nicht unterstützt.

Hinweis: Treiber für Massenspeichercontroller können nur von Disketten mithilfe der Taste [F6] geladen werden. Die Taste [F6] kann nicht dazu verwendet werden, Treiber von USB-Flashlaufwerken, USB-Festplatten oder von anderen externen Speichergeräten zu laden.

Die Verwendung eines OEM-Treibers ist auf die Installation eines Treibers beschränkt, der nicht nativ unterstützt wird oder keinem der in Windows enthaltenen Treiber entspricht. Wenn Sie eine neuere Version eines OEM-Treibers verwenden, der denselben Namen oder dieselbe Plug & Play-Kennung wie ein in Windows enthaltener Treiber aufweist, ignoriert Setup den neuen OEM-Treiber und verwendet den mit Windows gelieferten Treiber. Dies ist der Hintergrund für die im Abschnitt "Zusammenfassung" angeführte Fehlermeldung.

Wenn Sie auf Aufforderung die Taste [F6] drücken, erscheint eine Bildschirmmeldung, dass Sie eine Diskette mit dem entsprechenden Treiber in das Diskettenlaufwerk einlegen und den Treiber laden müssen.

Windows XP-Installationsdisketten sind nur über den Download von Microsoft verfügbar. Die Startdisketten sind dafür gedacht, das Setup-Programm auf Computern auszuführen, die nicht von CD-ROM gestartet werden können. Weitere Informationen zum Beziehen und Verwenden der Installationsdisketten finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
310994  (http://support.microsoft.com/kb/310994/DE/ ) So erhalten Sie die Windows XP-Setup-Startdisketten
Um einen vorhandenen Controller zu unterstützen, der von Windows unterstützt, aber während der Installation nicht erkannt wird, müssen Sie den Windows-Treiber für den Controller durch den neuen OEM-Treiber ersetzen. Sie finden den Windows-Treiber für den Controller auf einer der sechs Windows-Installationsdisketten oder im temporären Installationsordner ($WIN_NT$.~BT). Dieser Austausch ermöglicht Windows, den aktualisierten OEM-Treiber während der Textmodus-Installation zu verwenden, aber Sie müssen dann diesen aktualisierten OEM-Treiber in den Ordner System32\Drivers der abschließenden Windows-Installation kopieren, bevor diese im Grafikmodus fortgesetzt wird.

Hinweis: Wenn Sie die Partition während der Installation mit dem NTFS-Dateisystem formatieren, können Sie nach Beendigung der Textmodus-Installation den neueren OEM-Treiber nicht in den Ordner System32\Drivers kopieren. Dies liegt daran, dass Windows Setup die Partition vor dem Kopieren von Dateien mit dem NTFS-Dateisystem formatiert. Um diese Einschränkung zu umgehen, installieren Sie Windows in einer FAT-Partition mit weniger als 2 GB Größe oder in einer FAT32-Partition mit weniger als 32 GB Größe. Dies ermöglicht den Zugriff über eine Microsoft Windows 98- oder Microsoft Windows Millennium Edition-Startdiskette. Nachdem Windows installiert ist, verwenden Sie den folgenden Befehl, um die FAT- oder FAT32-Partition in NTFS zu konvertieren:
convert c: /fs:ntfs

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
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