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Artikel-ID: 324949 - Geändert am: Dienstag, 5. Juni 2007 - Version: 13.1

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
324949  (http://support.microsoft.com/kb/324949/EN-US/ ) Redirecting the users and computers containers in Windows Server 2003 domains
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

In Windows 2000 und Windows Server 2003 gehören Domänencontroller, die Standardcontainer für Benutzer, Computer und Gruppen, die mithilfe von APIs (Application Programming Interfaces) früherer Versionen erstellt wurden, zur Objektklasse CN anstatt zur wünschenswerteren Klasse der Organisationseinheit-Container.

Microsoft empfiehlt Administratoren, die empfohlene Struktur der Organisationseinheit unbedingt in allen Active Directory-Domänen einzusetzen (siehe auch Abschnitt "Weitere Informationen"). Leiten Sie nach der Aktualisierung oder Verteilung von Windows Server 2003-Domänencontrollern im Windows Server 2003-Domänenmodus die Standardcontainer, die APIs früherer Versionen zum Erstellen von Benutzern, Computern und Gruppen verwenden, in einen vom Administrator definierten Organisationseinheit-Container um.

Wichtig: Wenn Sie einen Microsoft Exchange Server verwenden, dürfen Sie die Gruppen "Exchange Domain Servers" oder "Exchange Enterprise Servers" nicht in andere Organisationseinheiten verschieben. Damit Exchange erwartungsgemäß funktioniert, müssen diese Gruppen im Standardcontainer "Users" bleiben.

Weitere Informationen

Standardmäßig ist der Container für Sicherheitsgruppen, Benutzerkonten und Computerkonten in neuen und aktualisierten Installationen von Windows 2000 und Windows Server 2003 "CN=Users" und "CN=Computers". Sie können Gruppenrichtlinieneinstellungen nicht auf Container der CN-Klasse anwenden. Deshalb müssen Administratoren, die Richtlinieneinstellungen so festlegen möchten, dass die Benutzer und Computer in ihrem Standardcontainer gespeichert werden, dies im Stamm der Domäne tun. Um zu verhindern, dass Richtlinieneinstellungen, die auf einem übergeordneten Container (dem Stamm der Domäne) festgelegt werden, auf Benutzer und Computer in untergeordneten CN- und Organisationseinheit-Containern angewendet werden, müssen Administratoren komplexe Zugriffssteuerunglisten (Access Control Lists, ACLs) für die Richtlinieneinstellung im Stamm der Domäne definieren.

Die Lösung für Windows 2000- und Windows Server 2003-Domänen besteht darin, die empfohlene Struktur der Organisationseinheit einzusetzen, in der sich Benutzer, Computer, Gruppen, Dienstkonten und Administratorkonten jeweils in ihrer eigenen Organisationseinheit befinden. Die empfohlene Struktur der Organisationseinheit wird im Abschnitt "Creating an Organizational Unit Design" des White Papers Best Practice Active Directory Design for Managing Windows Networks beschrieben. Sie finden dieses Whitepaper auf der folgenden Website von Microsoft:
http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windows2000serv/technologies/activedirectory/plan/bpaddsgn.mspx (http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windows2000serv/technologies/activedirectory/plan/bpaddsgn.mspx)
In der folgenden Auflistung sind die Vorteile der Verwendung der empfohlenen Struktur der Organisationseinheit beschrieben:
  • Sie ermöglicht es Administratoren, Gruppenrichtlinien direkt auf die Container anzuwenden, die Benutzer und Computer hosten.
  • Sie ermöglicht es Administratoren, die Gruppenrichtlinie an Objekte einer allgemeinen Objektklasse anzupassen. So können beispielsweise Benutzer- oder Computerrichtlinieneinstellungen direkt mit Organisationseinheiten verknüpft werden, die Benutzer- oder Computerkonten hosten.
  • Sie ermöglicht es delegierten Benutzern, Richtlinien auf Container anzuwenden, die keine sicherheitskritischen Benutzer und Gruppen wie "Domänenadministratoren", "Schemaadministratoren" oder "Unternehmensadministratoren" hosten.
  • Sie kann die Auswirkungen minimieren, wenn eine Organisationseinheit versehentlich gelöscht wird (vorausgesetzt, der übergeordnete Container ist ordnungsgemäß geschützt).
  • Sie ermöglicht Ihnen, Benutzer und Gruppen unabhängig voneinander in Wiederherstellungsszenarien wiederherzustellen. Benutzerkonten müssen vor der Wiederherstellung der Gruppe vorhanden sein. Dadurch, dass sich Benutzer und Gruppen in verschiedenen Containern befinden, ist es Ihnen möglich, sie wiederherzustellen und sie unabhängig voneinander als autorisierend zu kennzeichnen.
Beachten Sie, dass es sich bei den Containern "CN=USERS" und "CN=COMPUTERS" um computergeschützte Objekte handelt. Sie können (und dürfen) sie nicht aus Gründen der Kompatibilität mit früheren Versionen entfernen, wenngleich sie umbenannt werden können.

Die empfohlene Struktur der Organisationseinheit funktioniert sehr gut für das Speichern vorhandener Benutzer, Computer und Gruppen in Active Directory, da diese Objekte in den entsprechenden Container für Organisationseinheiten auf Windows 2000- und Windows Server 2003-Domänen verschoben werden können, unabhängig von seiner Domänen- oder Gesamtstruktur-Funktionsebene. Neue Benutzerkonten, Computerkonten und Sicherheitsgruppen, die (in "CN=Users" "CN=Computers") mit APIs erstellt werden, die von GUI- und Befehlzeilenprogrammen verwendet werden, ermöglichen es Administratoren nicht, eine Zielorganisationseinheit festzulegen. Infolgedessen werden diese Objekte anfänglich in den Containern "CN=Users" und "CN=Computers" erstellt, bis sie vom Administrator oder einem vom Administrator definierten Skript verschoben werden. Im Folgenden sind Beispiele für solche Programme aufgelistet:
  • Die Benutzeroberfläche für den Domänenbeitritt in:
    • Microsoft Windows NT 4.0
    • Microsoft Windows 2000
    • Microsoft Windows XP Professional
    • Microsoft Windows Server 2003
    Dieser Vorgang verbindet Active Directory-Domänen als Mitgliedscomputer.
  • Der Befehl net user
  • Der Befehl net computer
  • Der Befehl net group
  • Der Befehl netdom add, wobei der Befehl /ou entweder nicht spezifiziert oder unterstützt wird
  • Benutzer-Manager auf Windows NT 4.0-Mitgliedscomputern
Außerdem wissen delegierte Benutzer nicht, in welchem Container Objekte erstellt werden, auch wenn die Zielorganisationseinheit spezifiziert werden konnte.

Microsoft empfiehlt Administratoren, Windows NT 4.0- und Windows 2000-Domänencontroller auf Windows Server 2003-Domänencontroller zu aktualisieren und den bekannten Pfad für "CN=Users" und "CN=Computers" zu einer Organisationseinheit, die der Administrator festlegt, umzuleiten. Wenn Sie dies tun, können Gruppenrichtlinieneinstellungen für Container gelten, die neu erstellte oder dauerhafte Benutzer- und Computerkonten hosten.

Wenn Sie die Ordner "CN=Users" und "CN=Computers" umleiten, beachten Sie folgende mögliche Probleme:
  • Die Zieldomäne muss so konfiguriert sein, dass sie in der Windows Server 2003-Domäne oder auf Gesamtstruktur-Funktionsebene ausgeführt wird. Für die Domänenfunktionsebene bedeutet dies, dass alle Domänencontroller in der Domäne das Betriebssystem Windows Server 2003 ausführen müssen.
  • Wenn Sie den Exchange 2000-Befehl setup /domainprep ausführen, werden die Fehlermeldungen angezeigt, die im Abschnitt "Fehlermeldungen, die in Exchange 2000 SETUP /DOMAINPREP auftreten, wenn "CN=User" umgeleitet wird" aufgeführt sind. Dieses Problem tritt auf, wenn sich die Gruppe "Exchange Enterprise Servers" und die Gruppe "Exchange Domain Servers", die durch den Exchange 2000-Befehl setup /domainprep hinzugefügt werden, nicht im Container "CN=Users" befinden. Verschieben Sie die Gruppe "Exchange Enterprise Servers" und die Gruppe "Exchange Domain Servers", die von dem Exchange 2000-Befehl setup /domainprep erstellt wurden, von der umgeleiteten Organisationseinheit in den Container "CN=Users". Weitere Informationen über die Interpretierbarkeit von Exchange finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    260914  (http://support.microsoft.com/kb/260914/DE/ ) Falls Gruppe Exchange Enterprise Servers und Exchange Domain Servers-Gruppe in einem neuen Container verschoben, funktioniert Domainprep-Programm nicht

Umleiten von "CN=Users" zu einer vom Administrator festgelegten Organisationseinheit

  1. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen des Domänenadministrators bei der Domäne "Z" an, zu der der Container "CN=Users" umgeleitet wird.
  2. Leiten Sie die Domäne entweder im Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer" ("Dsa.msc") oder im Snap-In "Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen" ("Domains.msc") auf die Windows Server 2003-Domänenfunktionsebene über. Weitere Informationen über das Heraufstufen der Domänenfunktionsebene finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    322692  (http://support.microsoft.com/kb/322692/DE/ ) So können Sie Domänen- und Gesamtstrukturfunktionsebenen in Windows Server 2003 heraufstufen
  3. Erstellen Sie den Organisationseinheit-Container, in dem sich die Benutzer, die mit APIs früherer Versionen erstellt werden, befinden sollen (wenn der gewünschte Organisationseinheit-Container nicht bereits vorhanden ist).
  4. Führen Sie "Redirusr.exe" an der Eingabeaufforderung mithilfe der folgenden Syntax aus, wobei container-dn der definierte Name der Organisationseinheit ist, die der Standardspeicherort für neu erstellte Benutzerobjekte sein wird, die von APIs früherer Versionen erstellt werden:
    c:\windows\system32\redirusr container-dn
    "Redirusr" wird im Ordner "%SystemRoot%\System32" auf neuen und aktualisierten Windows Server 2003-Computern installiert. Verwenden Sie beispielsweise folgende Syntax, um den Standardspeicherort für Benutzer, die mit APIs früherer Versionen wie "Net User" erstellt wurden, in den Organisationseinheit-Container "OU=Users" in der Domäne "corp.com" zu ändern:
    c:\windows\system32>redirusr ou=myusers,DC=company,dc=com
Weitere Informationen über das Entwerfen einer Gruppenrichtlinieninfrastruktur finden Sie auf folgender Website von Microsoft: http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/c75e3e6f-c322-4220-b205-46c6e9ba76741033.mspx (http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/c75e3e6f-c322-4220-b205-46c6e9ba76741033.mspx)

Umleiten von "CN=Computers" zu einer vom Administrator festgelegten Organisationseinheit

  1. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen des Domänenadministrators bei der Domäne an, zu der der Container "CN=Computers" umgeleitet wird.
  2. Überleitung der Domäne auf die Windows Server 2003-Domäne, in dem Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer" ("Dsa.msc") oder in dem Snap-In "Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen" ("Domains.msc"). Weitere Informationen über das Heraufstufen der Domänenfunktionsebene finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    322692  (http://support.microsoft.com/kb/322692/DE/ ) So können Sie Domänen- und Gesamtstrukturfunktionsebenen in Windows Server 2003 heraufstufen
  3. Erstellen Sie den Organisationseinheit-Container, in dem sich die Computer, die mit APIs früherer Versionen erstellt werden, befinden sollen (wenn der gewünschte Organisationseinheit-Container nicht bereits vorhanden ist).
  4. Führen Sie "Redircmp.exe" an einer Eingabeaufforderung mithilfe der folgenden Syntax aus, wobei container-dn der definierte Name der Organisationseinheit ist, die der Standardspeicherort für neu erstellte Computerobjekte sein wird, die von APIs früherer Versionen erstellt werden:
    redircmp container-dn container-dn
    "Redircmp.exe" wird im Ordner "%Systemroot%\System32" auf neuen und aktualisierten Windows Server 2003-Computern installiert. Verwenden Sie beispielsweise folgende Syntax, um den Standardspeicherort für Computer, die mit APIs früherer Versionen wie "Net User" in den Organisationseinheit-Container "OU=MyComputers" in der Domäne "corp.com" erstellt wurden, zu ändern:
    C:\windows\system32>redircmp ou=mycomputers,DC=company,dc=com
    Hinweis: Wenn "Redircmp.exe" ausgeführt wird, um den Container "CN=Computers" an eine vom Administrator festgelegte Organisationseinheit umzuleiten, ist der Container "CN=Computers" danach kein computergeschütztes Objekt mehr. Demzufolge kann der Computercontainer nun verschoben, gelöscht und umbenannt werden. Wenn Sie mithilfe von "ADSIEDIT" Attribute auf dem Container "CN=Computers" anzeigen möchten, werden Sie feststellen, dass das Attribut systemflags von -1946157056 auf 0 geändert wurde. Hierbei handelt es sich um ein beabsichtigtes Verhalten.

Beschreibung der Fehlermeldungen

Fehlermeldungen, die auftreten, wenn der primäre Domänencontroller (PDC) offline ist

"Redircmp" und "Redirusr" modifizieren das Attribut wellKnownObjects auf dem primären Domänencontroller (PDC). Wenn der PDC der Domäne, der geändert wird, offline ist, oder wenn nicht auf diesen PDC zugegriffen werden kann, werden folgende Fehlermeldungen angezeigt:
Fehlermeldung 1
D:\>redirusr OU=userOU,DC=udc,dc=jkcert,dc=loc Fehler. Der primäre Domänencontroller für die folgende Domäne wurde nicht gefunden: Die angegebene Domäne ist nicht vorhanden, oder es konnte keine Verbindung hergestellt werden. Umleitung NICHT erfolgreich.
Fehlermeldung 2
D:\>redircmp OU=computerOU,DC=udc,dc=jkcert,dc=loc Fehler. Der primäre Domänencontroller für die folgende Domäne wurde nicht gefunden: Die angegebene Domäne ist nicht vorhanden, oder es konnte keine Verbindung hergestellt werden. Umleitung NICHT erfolgreich.

Fehlermeldungen, die auftreten, wenn die Domänenfunktionsebene nicht Windows Server 2003 ist

Wenn Sie versuchen, die Benutzer- oder Computerorganisationseinheit in einer Domäne umzuleiten, die nicht auf die Windows Server 2003-Domänenfunktionsebene übergegangen ist, werden folgende Fehlermeldungen angezeigt:
Fehlermeldung 1
C:\>redirusr OU=usersou,DC=company,DC=com
Fehler. Das wellKnownObjects-Attribut konnte nicht geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Domänenfunktionsebene der Domäne mindestens Windows Server 2003 ist: Ausführung verweigert. Umleitung NICHT erfolgreich.
Fehlermeldung 2
C:\>REDIRCMP ou=computersou,dc=company,dc=com
Fehler. Das wellKnownObjects-Attribut konnte nicht geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Domänenfunktionsebene der Domäne mindestens Windows Server 2003 ist: Ausführung verweigert.

Fehlermeldungen, die auftreten, wenn Sie sich ohne die erforderlichen Berechtigungen anmelden

Wenn Sie versuchen, die Benutzer- oder Computerorganisationseinheit mithilfe falscher Anmeldeinformationen in der Zieldomäne zu verschieben, werden möglicherweise folgende Fehlermeldungen angezeigt:
Fehlermeldung 1
C:>REDIRCMP OU=computersou,DC=company,DC=com
Fehler. Das wellKnownObjects-Attribut konnte nicht geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Domänenfunktionsebene der Domäne mindestens Windows Server 2003 ist: Keine ausreichenden Rechte. Umleitung NICHT erfolgreich.
Fehlermeldung 2
:\>redirusr OU=usersou,DC=company,DC=com
Fehler. Das wellKnownObjects-Attribut konnte nicht geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Domänenfunktionsebene der Domäne mindestens Windows Server 2003 ist: Keine ausreichenden Rechte. Umleitung NICHT erfolgreich.

Fehlermeldungen, die auftreten, wenn Sie zu einer Organisationseinheit umleiten, die nicht vorhanden ist

Wenn Sie versuchen, die Benutzer- oder Computerorganisationseinheit zu einer Organisationseinheit umzuleiten, die nicht vorhanden ist, werden möglicherweise folgende Fehlermeldungen angezeigt:
Fehlermeldung 1
C:\>REDIRCMP OU=nonexistantou,dc=rendom,dc=com
Fehler. Das wellKnownObjects-Attribut konnte nicht geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Domänenfunktionsebene der Domäne mindestens Windows Server 2003 ist: Objekt nicht vorhanden. Umleitung NICHT erfolgreich.
Fehlermeldung 2
C:\>redirusr OU=nonexistantou,DC=company,DC=com
Fehler. Das wellKnownObjects-Attribut konnte nicht geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Domänenfunktionsebene der Domäne mindestens Windows Server 2003 ist: Objekt nicht vorhanden. Umleitung NICHT erfolgreich.

Fehlermeldungen, die in Exchange 2000 "setup /domainprep" auftreten, wenn "CN=Users" umgeleitet wird

Wenn Exchange 2000 setup /domainprep nicht erfolgreich ausgeführt wird, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Bei der Installation der Unterkomponente Berechtigungen auf Domänenebene ist ein Fehler aufgetreten: Fehlercode 0x80072030) (eine detaillierte Beschreibung finden Sie im Installationsprotokoll). Sie können entweder die Installation abbrechen oder den fehlgeschlagenen Schritt erneut ausführen. (Wiederholen / Abbrechen)
Folgende Daten werden im Exchange 2000-Setupprotokoll angezeigt, das mit dem Protokollparser analysiert wird:
[HH:MM:SS] Wird gestartet: Exchange 4417-Setup auf Windows 2000 5.0.2195.Service Pack 3 auf 21:43:31 02/19/2003
[HH:MM:SS] DomainPrep der Komponente Microsoft Exchange 2000 ist abgeschlossen.
[HH:MM:SS] ScGetExchangeServerGroups (K:\admin\src\libs\exsetup\dsmisc.cxx:301) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] ScCreateExchangeServerGroups (K:\admin\src\libs\exsetup\dsmisc.cxx:373) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] SCAtomPermissions::ScAddDSObjects (K:\admin\src\udog\exsetdata\components\domprep\a_permissions.cxx:144) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] mode = 'DomainPrep' (61966) CBaseAtom::ScSetup (K:\admin\src\udog\setupbase\basecomp\baseatom.cxx:775) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] Setup hat beim Durchführen von Microsoft Exchange-Domänenvorbereitung der Komponentenaufgabe DomainPrep einen Fehler festgestellt. CBaseComponent::ScSetup (K:\admin\src\udog\setupbase\basecomp\basecomp.cxx:1031) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] CBaseComponent::ScSetup (K:\admin\src\udog\setupbase\basecomp\basecomp.cxx:1099) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] CCompDomainPrep::ScSetup (K:\admin\src\udog\exsetdata\components\domprep\compdomprep.cxx:502) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] CComExchSetupComponent::Install (K:\admin\src\udog\BO\comboifaces.cxx:694) Fehlercode 0X80072030 (8240): Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden.
[HH:MM:SS] Setup abgeschlossen.
Das Attribut wellKnownObjects, das die Befehle redirusr und redircmp abändern, definiert den Standardspeicherort, in dem Benutzer, Computer und Gruppen erstellt werden. Sie können das Attribut im Stamm des Domänen-NC-Kopfes mithilfe von "Ldp.exe" oder "Adsiedit.msc" anzeigen. In diesem Beispiel wurden die Benutzer- und Computerorganisationseinheiten zu "OU=UsersOU" und "OU=ComputersOU" umgeleitet:
-----------
Expanding base 'DC=company,DC=com'...
Result <0>: (null)
Matched DNs: 
Getting 1 entries:
>> Dn: DC=company,DC=com
	3> objectClass: top; domain; domainDNS; 
	1> distinguishedName: DC=company,DC=com; 
	...
	11> wellKnownObjects: B:32:A9D1CA15768811D1ADED00C04FD8D5CD:OU=usersou,DC=company,DC=com;
                               B:32:AA312825768811D1ADED00C04FD8D5CD:OU=computersou,DC=company,DC=com;
                               B:32:6227F0AF1FC2410D8E3BB10615BB5B0F:CN=NTDS Quotas,DC=company,DC=com; 
                               B:32:F4BE92A4C777485E878E9421D53087DB:CN=Microsoft,CN=Program Data,DC=company,DC=com; 
                               B:32:09460C08AE1E4A4EA0F64AEE7DAA1E5A:CN=Program Data,DC=company,DC=com; 
                               B:32:22B70C67D56E4EFB91E9300FCA3DC1AA:CN=ForeignSecurityPrincipals,DC=company,DC=com;
                               B:32:18E2EA80684F11D2B9AA00C04F79F805:CN=Deleted Objects,DC=company,DC=com; <Br/>
                               B:32:2FBAC1870ADE11D297C400C04FD8D5CD:CN=Infrastructure,DC=company,DC=com; 
                               B:32:AB8153B7768811D1ADED00C04FD8D5CD:CN=LostAndFound,DC=company,DC=com; 
                               B:32:AB1D30F3768811D1ADED00C04FD8D5CD:CN=System,DC=company,DC=com; 
                               B:32:A361B2FFFFD211D1AA4B00C04FD7D83A:OU=Domain Controllers,DC=company,DC=com; 
	-----------
				

Informationsquellen

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
818470  (http://support.microsoft.com/kb/818470/DE/ ) Wenn Sie /domainprep setup.exe ausführen, gibt Exchange Server 2003 Setup Fehlercode 0x80072030 zurück
260914  (http://support.microsoft.com/kb/260914/DE/ ) Falls Gruppe Exchange Enterprise Servers und Exchange Domain Servers-Gruppe in einem neuen Container verschoben, funktioniert Domainprep-Programm nicht

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
Keywords: 
kbinfo KB324949
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