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Artikel-ID: 925876 - Geändert am: Donnerstag, 21. Februar 2008 - Version: 8.4

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
925876  (http://support.microsoft.com/kb/925876/EN-US/ ) Remote Desktop Connection (Terminal Services Client 6.0)
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Der vorliegende Artikel beschreibt das Remotedesktopverbindung 6.0-Clientupdate, mit dem sich die neuen Terminaldienste-Funktionen nutzen lassen. Diese Funktionen werden in den Betriebssystemen Windows Vista und Microsoft Windows Server 2008 eingeführt und können von einem Computer aus genutzt werden, der mit einem der folgenden Betriebssysteme arbeitet:
  • Microsoft Windows Server 2003 mit Service Pack 1 (SP1)
  • Microsoft Windows Server 2003 mit Service Pack 2 (SP2)
  • Microsoft Windows XP mit Service Pack 2 (SP2)
Der Remotedesktopverbindung 6.0-Client kann wie bisher verwendet werden, um die Verbindung zu älteren ("Legacy") Terminalservern oder Remotedesktops herzustellen. Die in diesem Artikel beschriebenen neuen Funktionen stehen jedoch nur zur Verfügung, wenn auf dem Remotecomputer Windows Vista oder Windows Server 2008 ausgeführt wird.

Update-Informationen

Die folgenden Dateien stehen im Microsoft Download Center zum Download zur Verfügung:

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Update für Terminaldiensteclient 6.0 für Windows Server 2003 (KB925876) jetzt herunterladen (http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=cc148041-577f-4201-b62c-d71adc98adb1)

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Update für Terminaldiensteclient 6.0 für x64-Versionen von Windows Server 2003 (KB925876) jetzt herunterladen (http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=43C0EAE9-6B64-428F-A9DC-F97F5A1B4493)

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Update für Terminaldiensteclient 6.0 für Windows XP (KB925876) jetzt herunterladen (http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=26f11f0c-0d18-4306-abcf-d4f18c8f5df9)

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Update für Terminaldiensteclient 6.0 für x64-Versionen von Windows XP (KB925876) jetzt herunterladen (http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=160CE316-BF2B-48D0-A035-E2ABBC55D8E8)

Freigabedatum: 28.11.2006

Weitere Informationen zum Download von Microsoft Support-Dateien finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
119591  (http://support.microsoft.com/kb/119591/DE/ ) So erhalten Sie Microsoft Support-Dateien im Internet
Microsoft hat diese Datei auf Viren überprüft. Microsoft hat dazu die neueste Software zur Virenerkennung verwendet, die zum Zeitpunkt der Bereitstellung verfügbar war. Die Datei befindet sich auf Servern mit verstärkter Sicherheit, wodurch nicht autorisierte Änderungen an der Datei weitestgehend verhindert werden.

Weitere Informationen

Das Remotedesktopverbindung 6.0-Clientupdate beinhaltet die folgenden neuen Funktionen:

Serverauthentifizierung

Bei der Remotedesktopverbindung wird durch die Serverauthentifizierung sichergestellt, dass Sie mit dem richtigen Remotecomputer oder -server verbunden werden. Durch diese Sicherheitsmaßnahme wird verhindert, dass Sie mit einem anderen Computer oder Server verbunden werden als beabsichtigt. Zusätzlich wird verhindert, dass vertrauliche Daten unbeabsichtigt offengelegt werden.

Die Serverauthentifizierung wird für Verbindungen standardmäßig aktiviert. Falls Sie die Einstellungen für die Serverauthentifizierung ändern möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start, auf Alle Programme, auf Zubehör und auf Kommunikation, und klicken Sie auf Remotedesktopverbindung.
  2. Klicken Sie auf Optionen und anschließend auf die Registerkarte Erweitert.
Es stehen die folgenden drei Authentifizierungsoptionen zur Verfügung:
  • Immer verbinden, auch wenn Authentifizierung fehlschlägt
    Wenn Sie diese Option aktivieren, werden Verbindungen auch dann hergestellt, wenn die Remotedesktopverbindung die Identität des Remotecomputers nicht überprüfen kann.
  • Warnung anzeigen, falls Authentifizierung fehlschlägt
    Aktivieren Sie diese Option für den Fall, dass die Remotedesktopverbindung die Identität des Remotecomputers nicht überprüfen kann. Mit dieser Option erhalten Sie eine Warnmeldung, sodass Sie entscheiden können, ob Sie den Verbindungsaufbau fortsetzen.
  • Keine Verbindung, wenn Authentifizierung fehlschlägt
    Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie keine Verbindung herstellen, wenn die Remotedesktopverbindung die Identität des Remotecomputers nicht überprüfen kann.

Ressourcenumleitung

Mit dem Remotedesktopverbindung 6.0-Clientupdate können Sie Plug & Play-Geräte umleiten, die eine solche Umleitung unterstützen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Plug & Play-Gerät umzuleiten:
  1. Klicken Sie auf Start, auf Alle Programme, auf Zubehör und auf Kommunikation, und klicken Sie auf Remotedesktopverbindung.
  2. Kicken Sie auf Optionen und anschließend auf die Registerkarte Lokale Ressourcen. Klicken Sie auf Weitere, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Unterstützte Plug & Play-Geräte.

TS-Gatewayserver

Bei einem TS-Gatewayserver handelt es sich um ein Gateway, über das Benutzer mit der entsprechenden Berechtigung Verbindungen zu Remotecomputern in einem Firmennetzwerk herstellen können. Die berechtigten Benutzer können von einem beliebigen Computer aus Verbindungen über eine Internetverbindung herstellen. Der TS-Gatewayserver verwendet die Protokolle RDP (Remote Desktop Protocol) und HTTPS, um eine verschlüsselte Verbindung mit erhöhter Sicherheit bereitzustellen.

Bei älteren Versionen der Remotedesktopverbindung sind keine Verbindungen zu Remotecomputern über Firewalls und Network Address Translators (NAT) möglich. Dieses Verhalten tritt auf, weil der Port 3389 zur Erhöhung der Netzwerksicherheit normalerweise gesperrt ist. Der Port 3389 wird für Remotedesktopverbindungen verwendet. Ein TS-Gatewayserver verwendet jedoch den Port 443. Bei diesem Port werden Daten über einen SSL-Tunnel (SSL = Secure Sockets Layer) übermittelt.

Ein TS-Gatewayserver bietet die folgenden Vorteile:
  • Es sind Remotedesktopverbindungen aus dem Internet zu einem Firmennetzwerk möglich, ohne dass dafür eine VPN-Verbindung (VPN = Virtual Private Network) eingerichtet werden muss.
  • Es sind Verbindungen zu Remotecomputern über Firewalls hinweg möglich.
  • Netzwerkverbindungen können gemeinsam mit anderen auf dem Computer ausgeführten Programmen genutzt werden. Damit können Sie statt dem Firmennetzwerk eine ISP-Verbindung nutzen, um Daten über die Remoteverbindung zu senden und zu empfangen.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen TS-Gatewayserver anzugeben:
  1. Klicken Sie auf Start, auf Alle Programme, auf Zubehör und auf Kommunikation, und klicken Sie auf Remotedesktopverbindung.
  2. Klicken Sie auf Optionen, klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und anschließend auf Einstellungen.
  3. Klicken Sie auf Diese Einstellungen für den TS-Gatewayserver verwenden, geben Sie im Feld Servername den Namen des Servers ein, und wählen Sie eine der im Listenfeld Anmeldemethode angebotenen Methoden aus:
    • Auswahl später durchführen
      Mit dieser Option können Sie die Anmeldemethode beim Herstellen der Verbindung auswählen.
    • Kennwort anfordern
      Mit dieser Option werden Sie beim Herstellen der Verbindung zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
    • Smartcard
      Mit dieser Option werden Sie beim Herstellen der Verbindung aufgefordert, eine Smartcard einzuführen.
  4. Aktivieren oder deaktivieren Sie je nach Bedarf das Kontrollkästchen TS-Gatewayserver für lokale Adressen nicht verwenden. Bei aktiviertem Kontrollkästchen wird Datenverkehr zu und von Adressen im lokalen Netzwerk nicht über den TS-Gatewayserver geleitet. Die Verbindung wird dadurch schneller.

Terminaldienste-Remoteprogramme

Bei den Remoteprogrammen handelt es sich um ein Feature der Windows-Terminaldienste, mit dem Clientcomputer Verbindungen zu Remotecomputern herstellen und die darauf installierten Programme nutzen können. Beispielsweise könnte an einem Arbeitsplatz ein Remotecomputer eingerichtet sein, zu dem Mitarbeiter die Verbindung herstellen können, um darauf Microsoft Word auszuführen. Damit die Endbenutzer auf die jeweiligen Programme zugreifen können, muss der Administrator diese Programme zuerst veröffentlichen. Die Benutzererfahrung ist hierbei die gleiche wie bei einem lokal installierten Programm.

Remoteprogramme vereinfachen die Systemadministration, weil anstelle mehrerer Kopien auf mehreren einzelnen Computern nur eine einzige Kopie des Programms aktualisiert oder gewartet werden muss.

Verwendung mehrerer Monitore

Die Remotedesktopverbindung unterstützt Anzeigen mit hoher Auflösung, die über mehrere Monitore verteilt werden können. Dabei darf die Gesamtauflösung auf allen Monitoren zusammen nicht über 4096 x 2048 Pixel liegen. Die einzelnen Monitore müssen dieselbe Auflösung haben. Außerdem müssen die Monitore nebeneinander angeordnet sein.

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Mstsc /span ein, um den Desktop des Remotecomputers über mehrere Monitore zu verteilen.

Optische Verbesserungen

Die Remotedesktopverbindung unterstützt jetzt den 32-Bit-Farbmodus und Schriftartglättung.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den 32-Bit-Farbmodus zu aktivieren:
  1. Klicken Sie auf Start, auf Alle Programme, auf Zubehör und auf Kommunikation, und klicken Sie auf Remotedesktopverbindung.
  2. Klicken Sie auf Optionen und auf die Registerkarte Anzeige. Klicken Sie anschließend im Listenfeld Farben auf Höchste Qualität (32 Bit).
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Schriftartglättung zu aktivieren:
  1. Klicken Sie auf Start, auf Alle Programme, auf Zubehör und auf Kommunikation, und klicken Sie auf Remotedesktopverbindung.
  2. Klicken Sie auf Optionen, klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Schriftartglättung.

Bekannte Probleme

Wenn Sie eine Version von Remotedesktopclient 6.0, die vor dem 24. April 2007 veröffentlicht wurde, auf einem Windows Server 2003-Computer mit Service Pack 1 installieren und anschließend auf Windows Server 2003 mit Service Pack 2 aktualisieren, können die folgenden Probleme auftreten:
  1. Der Remotedesktopclient 6.0 (KB925876) erscheint auf dem Windows Server 2003 Service Pack 2-Computer nicht im Systemsteuerungsprogramm "Software". Sie können den Remotedesktopclient 6.0 (KB925876) daher nicht deinstallieren.
  2. Dem Remotedesktopclient 6.0 zugeordnete Dateien sind nicht länger signiert.
Wenn Sie Windows Server 2003 Service Pack 2 noch nicht installiert haben, können Sie dieses Problem umgehen, indem Sie die Version von Remotedesktopclient 6.0 deinstallieren, die vor dem 24. April 2007 veröffentlicht wurde. Installieren Sie anschließend die Version von Remotedesktopclient 6.0 vom 24. April 2007, und installieren Sie anschließend Windows Server 2003 Service Pack 2.

Wenn Sie Windows Server 2003 Service Pack 2 installiert haben, installieren Sie den Remotedesktopclient 6.0 neu.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
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