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Artikel-ID: 935531 - Geändert am: Dienstag, 10. April 2007 - Version: 1.1

Dieser Artikel ist Teil 2 zum Thema Ein kleines Netzwerk. In diesem Teil erfahren Sie, wie Sie Die Netzwerkhardware einkaufen.

Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels.

Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen:
Teil 1: Einleitung
Teil 2: Die Netzwerkhardware einkaufen
Teil 3: Die Rechner verbinden
Teil 4: Die Netzwerkkarte installieren
Teil 5: Den Computernamen und die Arbeitsgruppe festlegen
Teil 6: Das TCP/IP-Protokoll konfigurieren
Teil 7: Den Netzwerkstandort bestimmen
Teil 8: Ins Internet gehen
Teil 9: Ordner freigeben
Teil 10: Auf Freigaben zugreifen
Teil 11: Den Drucker freigeben
Teil 12: Einen Netzwerkdrucker nutzen 


Ihre Rechner können nur miteinander kommunizieren, wenn sie miteinander verbunden sind. Sie benötigen also zuerst einmal die richtige Netzwerkhardware.

Bevor Sie sich aber für einzelne Komponenten entscheiden, müssen Sie festlegen, welche Art von Netzwerktechnologie Sie verwenden wollen. Die beiden wichtigsten Technologien sind:
  • Drahtlose Netzwerke
  • und Ethernet-Netzwerke

Während drahtlose Netzwerke Funkwellen für die Übertragung der Daten verwenden, sind Ethernet-Netzwerke verkabelt. Beides hat Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Überlegungen hierzu finden Sie in der folgenden Tabelle:

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In dieser Anleitung wird davon ausgegangen, dass schon ein Ethernet-Netzwerk vorhanden ist. In diesem Fall benötigen Sie nur ein Kabel, um die Netzwerkkarte des neuen Rechners mit dem – ebenfalls schon vorhandenen – DSL-Router zu verbinden. Fertig. Wollen Sie aber erst ein Ethernet-Netzwerk aufbauen, können Sie nun Ihre Einkaufsliste zusammenstellen. (Drahtlose Netzwerke werden nicht behandelt. Dafür gibt es eine eigene Anleitung.)

Netzwerkkarten
  • Pro Rechner eine Netzwerkkarte
  • Üblich sind PCI 10BaseT / 100BaseTX Ethernet Adapter (Ethernet-Karten für den PCI-Bus, die automatisch zwischen Übertragungsraten von 10 MBit/s und 100 MBit/s umschalten können).

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  • LAN Onboard
  • Seit einiger Zeit schon haben neue Rechner einen LAN-Chip auf dem Motherboard. Dann brauchen Sie keine neue Netzwerkkarte. Ggf. müssen Sie jedoch den Chip im BIOS (Basic Input Output System) aktivieren. Einzelheiten finden Sie im Handbuch Ihres PCs. Sind Sie unsicher, können Sie auch Ihren Hardware-Hersteller fragen.

Kabel
  • Pro Rechner ein Netzwerkkabel
  • Für die Standard-Netzwerkkarten brauchen Sie CAT5 UTP- oder STP-Kabel (ungeschirmte oder abgeschirmte Twisted Pair-Kabel der Kategorie 5 mit RJ45-Steckern an beiden Enden).

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Koppelelemente
  • ein Koppelelement für das ganze Netzwerk
  • Nehmen Sie einen Hub, einen Switch oder einen Router mit der passenden Geschwindigkeit (10BaseT / 100BaseTX).

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Hub, Switch oder Router?

Das Koppelelement ist die zentrale Verbindungskomponente in Ihrem Netzwerk. Die Netzwerkkarte jedes Rechners wird über das Twisted Pair-Kabel mit dem Koppelelement verbunden. Dabei entsteht physikalisch ein Stern. Man spricht deshalb auch von einer Sterntopologie.

Das Koppelelement verbindet die Geräte nicht nur, er leitet auch die Datenpakete weiter – und hier unterscheiden sich nun Hub und Switch und Router.

Wenn der Hub ein Datenpaket empfängt, leitet er es an alle anderen Rechner in Ihrem kleinen Netzwerk weiter. Jeder Rechner muss dann prüfen, ob er der rechtmäßige Empfänger ist.

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Ein Switch ist intelligenter. Er merkt sich anhand der MAC-Adresse (der vom Hersteller zugewiesenen Hardwareadresse der Netzwerkkarte), welcher Rechner an welchem Port angeschlossen ist und notiert diese Information in einer Tabelle. Kommt nun ein Datenpaket, ermittelt der Switch den Empfänger und leitet das Datenpaket nur an den Rechner, für den es gedacht ist.

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Ein Switch verursacht also deutlich weniger Datenverkehr als ein Hub. Er ist die bessere Wahl, je mehr Rechner Sie vernetzen wollen.

Die beste Wahl aber ist ein Router. Er hat nicht nur in der Regel einen integrierten Switch, er ist darüber hinaus auch in der Lage, Ihr kleines Netzwerk mit dem Internet zu verbinden. Je nachdem, was Sie zu Hause für einen Anschluss haben, gibt es ISDN-Router und DSL-Router mit und ohne integriertem Modem.

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Achten Sie darauf, dass Ihr Router für jeden Rechner einen Anschluss hat und überlegen Sie auch schon, ob Ihr Netzwerk noch wachsen wird. Lieber ein Anschluss zu viel, als zu wenig, sonst müssen Sie mit einem weiteren Switch nachrüsten.

Informationsquellen

Die weiteren Teile des Themas Ein kleines Netzwerk sind:
Teil 1  (http://support.microsoft.com/kb/935530/DE/ ) Einleitung

Teil 2 Die Netzwerkhardware einkaufen (dieser Artikel)

Teil 3  (http://support.microsoft.com/kb/935532/DE/ ) Die Rechner verbinden

Teil 4  (http://support.microsoft.com/kb/935533/DE/ ) Die Netzwerkkarte installieren

Teil 5  (http://support.microsoft.com/kb/935534/DE/ ) Den Computernamen und die Arbeitsgruppe festlegen

Teil 6  (http://support.microsoft.com/kb/935535/DE/ ) Das TCP/IP-Protokoll konfigurieren

Teil 7  (http://support.microsoft.com/kb/935536/DE/ ) Den Netzwerkstandort bestimmen

Teil 8  (http://support.microsoft.com/kb/935537/DE/ ) Ins Internet gehen

Teil 9  (http://support.microsoft.com/kb/935538/DE/ ) Ordner freigeben

Teil 10  (http://support.microsoft.com/kb/935539/DE/ ) Auf Freigaben zugreifen

Teil 11  (http://support.microsoft.com/kb/935540/DE/ ) Den Drucker freigeben

Teil 12  (http://support.microsoft.com/kb/935541/DE/ ) Einen Netzwerkdrucker nutzen


Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Vista Home Premium
Keywords: 
kbstepbystep kbhowto KB935531
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