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Artikel-ID: 943984 - Geändert am: Montag, 16. Mai 2011 - Version: 2.0

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
943984  (http://support.microsoft.com/kb/943984/EN-US/ ) The Microsoft Support Policy for Windows Server 2008 Failover Clusters
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Einführung

Dieser Artikel behandelt die Microsoft-Supportrichtlinie für Implementierungen von Windows Server 2008-Failoverclustern. Damit eine Lösung mit Windows Server 2008-Failoverclustern offiziell von den Microsoft Customer Support Services (CSS) unterstützt wird, muss sie die folgenden Kriterien erfüllen:
  • Alle Hardware- und Softwarekomponenten müssen die Anforderungen erfüllen, die für die Vergabe des Logos “Zertifiziert für Windows Server 2008” gelten.
  • Die vollständig konfigurierte Lösung muss den Validierungstest im Snap-In "Failover-Clusterverwaltung" bestehen.

Änderungen bei Windows Server 2008

Achten Sie darauf, den Clustervalidierungsprozess auf vollständig konfigurierter Hardware auszuführen, auf der Windows Server 2008 ausgeführt wird, bevor Sie die Clustersoftware konfigurieren. Der Clustervalidierungsprozess identifiziert potenzielle Konfigurationsprobleme in Bezug auf Hardware, Software oder sonstige Komponenten, bevor Sie einen Cluster implementieren und in Betrieb nehmen. Der Clustervalidierungsprozess muss auf Hardware und Software angewendet werden, die gemäß dem Windows Server-Logoprogramm für Windows Server 2008 zertifiziert ist.

In Windows Server 2008 muss die vorgeschlagene Lösung den gesamten Validierungstest bestehen. Im Rahmen des Validierungstests werden die Server, aus denen ein Cluster gebildet werden soll, einer Reihe gezielter Tests unterzogen. Diese Tests leisten Folgendes:
  • Bestandsaufnahme der Hardware und Software
  • Netzwerkanalyse
  • Speichertests
  • Systemkonfiguration
Detailliertere Erklärungen zu den einzelnen Tests finden Sie in der Onlinehilfe von Windows Server 2008 unter dem Thema zur Failovercluster-Validierung.

Hinweis: Alle Berichte, die durch einen Prozess nach Art eines Assistenten im Snap-In "Failover-Clusterverwaltung" erstellt werden, werden im Verzeichnis "%systemroot%\cluster\Reports" gespeichert.

In einem typischen Szenario müssen Sie den Validierungstest für vollständig konfigurierte Lösungen ausführen, bevor Sie das Feature "Failovercluster" installieren, um die vorgeschlagene Lösung zu überprüfen. Alle Tests müssen mit einem der folgenden Indikatoren bestanden werden:
  • Einem grünen Häkchen (bestanden)
  • Einem gelben "Achtung"-Zeichen (Warnung)

    Hinweis: Das gelbe "Achtung"-Zeichen weist darauf hin, dass der jeweilige Aspekt der vorgeschlagenen Lösung sich nicht im Einklang mit den von Microsoft empfohlenen bestmöglichen Verfahrensweisen befindet. Der betreffende Aspekt ist jedoch funktionsfähig.
Wenn für einen der Tests ein rotes "X" (durchgefallen) als Ergebnis gemeldet wird, funktioniert dieser Teil der Lösung in Verbindung mit einem Windows Server 2008-Failovercluster nicht. In diesem Fall werden alle weiteren Tests nicht mehr ausgeführt und das Problem muss behoben werden, bevor Sie den Cluster installieren.

Der Validierungstest sollte auch immer dann durchgeführt werden, wenn eine wichtige Komponente des Clusters geändert oder aktualisiert wird. Es folgen einige Beispiele (keine vollständige Liste) für Konfigurationsänderungen, die eine erneute Ausführung des Validierungstests erfordern, bevor die Clusterkonfiguration unterstützt werden kann:
  • Hinzufügen eines Knotens zu dem Cluster
  • Aktualisierung oder Austausch der Speicherhardware
  • Aktualisierung der Firmware oder des Treibers für Hostbusadapter (HBAs)
  • Aktualisierung der Multipathing-Software oder des DSM
  • Austausch oder Aktualisierung eines Netzwerkadapters
Der Microsoft-Support kann außerdem verlangen, dass Sie den Validierungstest im Rahmen der üblichen Verfahren zur Problembehandlung auf einen Produktionscluster anwenden. In einem solchen Szenario nimmt der Validierungstest eine Bestandsaufnahme der Hardware und Software vor, führt einen Netzwerktest durch und überprüft die Systemkonfiguration. In bestimmten Szenarien wird möglicherweise nur ein Teil der Tests durchgeführt. Bei der Behandlung eines Netzwerkproblems könnte der Microsoft-Support Sie zum Beispiel auffordern, nur die Bestandsaufnahme der Hardware und Software und den Netzwerktest für den Produktionscluster durchzuführen.

Ein weiteres Szenario, in dem der Microsoft-Support Sie eventuell auffordert, den Validierungstest für Produktionscluster durchzuführen, ist dann gegeben, wenn es zu einem Clusterspeicherfehler kommt, der durch eine geänderte oder fehlerhafte Speicherkonfiguration verursacht worden sein könnte. Beachten Sie, dass die Datenträgerressourcen und die Ressourcen, von denen die Datenträger abhängig sind, während des Tests offline sind. Dieser Speichertest kann jedoch dazu beitragen, die Ursache des Fehlers zu ermitteln. Der Speichertest sollte daher zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem die Produktionsumgebung die Ausfallzeit verkraften kann.

Auf verschiedene geografische Standorte verteilte Cluster

Failovercluster-Lösungen ohne gemeinsam genutzten Datenträger, bei denen die Datenreplikation zwischen mehreren Knoten erfolgt, bestehen die Clusterspeichertests eventuell nicht. Eine solche Konfiguration ist bei Cluster-Lösungen üblich, bei denen sich die Knoten an verschiedenen geografischen Standorten befinden. Cluster-Lösungen, die kein gemeinsames externes Speicherfailover von einem Knoten zum anderen erfordern, müssen die Speichertests nicht bestehen, um den Status einer vollständig unterstützten Lösung zu erhalten. Bei Problemen mit dem Zugriff auf Daten bei einem Failover wenden Sie sich an den Anbieter Ihrer Datenreplikationslösung.

Weitere Informationen

Damit Microsoft eine Cluster-Lösung in früheren Versionen von Windows Server-Releases offiziell unterstützt, muss die End-to-End-Lösung im Windows Server-Katalog unter "Cluster-Lösungen" verzeichnet sein. Dies ist bei den folgenden Betriebssystemen der Fall:
  • Windows Server 2003 Datacenter Server
  • Windows Server 2003, Enterprise Edition
  • Windows Server 2003 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
Weitere Informationen zum Windows Server-Katalog finden Sie auf folgender Website:
http://www.windowsservercatalog.com/ (http://www.windowsservercatalog.com/)
CSS gewährt nur dann eine vollständige Unterstützung für Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Cluster, wenn es sich um umfassende Lösungen handelt, die im Windows Server-Katalog in der Kategorie "Cluster" verzeichnet sind.

Weitere Informationen über die Microsoft-Supportrichtlinie für frühere Betriebssysteme finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
309395  (http://support.microsoft.com/kb/309395/DE/ ) Das Microsoft unterstützen Richtlinie für Servercluster, die Hardwarekompatibilitätsliste und den Windows Server-Katalog

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 for Itanium-Based Systems
  • Windows Server 2008 R2 Datacenter
  • Windows Server 2008 R2 Enterprise
  • Windows Server 2008 R2 for Itanium-Based Systems
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