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Artikel-ID: 967715 - Geändert am: Sonntag, 15. Mai 2011 - Version: 4.0

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Zusammenfassung

Mit den in diesem Artikel beschriebenen Updates wird ein Problem mit der Funktion "Autorun deaktivieren" beschrieben. Ohne diese Updates kann Autorun für ein Netzlaufwerk nicht deaktiviert werden. Außerdem wurden das Kontextmenü und die Doppelklickfunktionalität von Autorun nicht deaktiviert, selbst wenn die zuvor bereitgestellten Schritte ausgeführt wurden. Dieses Problem wird mit den im vorliegenden Artikel beschriebenen Updates behoben. Die Updates wurden über die Verteilungskanäle Windows Update und Automatische Updates an die folgenden Systeme verteilt:
  • Microsoft Windows 2000
  • Windows XP Service Pack 2
  • Windows XP Service Pack 3
  • Windows Server 2003 Service Pack 1
  • Windows Server 2003 Service Pack 2
Der Artikel enthält außerdem Links zu Downloadverzeichnissen, über die Benutzer die Updates abrufen können.

Weitere Informationen

Je nach verwendeter Windows-Version müssen unterschiedliche Updates installiert werden, um die Autorun-Funktionalität korrekt zu deaktivieren:
  • Um die Autorun-Funktionalität in Windows Vista oder Windows Server 2008 zu deaktivieren, müssen Sie Sicherheitsupdate 950582 installiert haben (Sicherheitsbulletin MS08-038).
  • Um die Autorun-Funktionalität in Windows XP, Windows Server 2003 oder Windows 2000 zu deaktivieren, müssen Sie Sicherheitsupdate 950582, Update 967715 oder Update 953252 installiert haben.

    Hinweis Die Updates 950582, 967715 und 953252 stellen dieselbe Funktionalität für Autorun zur Verfügung. Update 953252 wurde als Sicherheitsupdate 950582 neu erstellt, um ein zusätzliches Sicherheitsupdate für Windows Vista und Windows Server 2008 bereitzustellen.

    Die folgende Tabelle verdeutlicht die Unterschiede in den drei Updates:
    Tabelle minimierenTabelle vergrößern
    Sicherheitsupdate 950582Update 953252Update 967715
    Betroffene BetriebssystemeWindows Vista und Windows Server 2008Windows XP, Windows Server 2003 und Windows 2000Windows XP, Windows Server 2003 und Windows 2000
    Enthaltene SicherheitsupdatesJa NeinNein
    Stellt Autorun-Funktionalität bereitJa Ja Ja
    BereitstellungsmethodeWindows Update, Automatische Updates und Download Center Download Center Windows Update, Automatische Updates und Download Center
    Details zum PaketUnter Verwendung von Microsoft Knowledge Base-Artikel 950582 erstellte PaketeUnter Verwendung von Microsoft Knowledge Base-Artikel 950582 erstellte PaketeUnter Verwendung von Microsoft Knowledge Base-Artikel 967715 erstellte Pakete
    Wenn die als Voraussetzung erforderlichen Updates installiert sind, können Sie die Verfahren der folgenden Abschnitte zum Deaktivieren der Autorun-Funktion verwenden:
    • Verwenden von Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Deaktivieren aller Autorun-Funktionen
    • Deaktivieren einzelner Autorun-Funktionen
    • Manuelles Einstellen des "HonorAutorunSetting"-Registrierungsschlüssels

Aufgabe von Autorun

Die Hauptaufgabe von Autorun besteht darin, auf Hardwareaktionen, die auf einem Computer gestartet werden, softwareseitig zu reagieren. Autorun bietet die folgenden Funktionen:
  • Doppelklicken
  • Kontextmenü
  • Automatische Wiedergabe
Diese Funktionen werden typischerweise von Wechselmedien oder Netzwerkfreigaben aufgerufen. Während der automatischen Wiedergabe wird die Datei "Autorun.inf" auf dem Medium analysiert. Diese Datei legt fest, welche Befehle vom System ausgeführt werden. Viele Firmen nutzen diese Funktionalität zum Starten von Installationsprogrammen.

Standardverhalten von Autorun (AutoAusführen) und AutoPlay (Automatische Wiedergabe)

Standardverhalten von AutoPlay (Automatische Wiedergabe) auf Systemen mit Windows XP

Sobald Sie ein Medium in das Laufwerk einlegen, beginnt AutoPlay mit dem Lesevorgang. Daher wird die Setupdatei von Programmen bzw. die Musik auf Audiomedien sofort gestartet. Vor Windows XP SP2 war AutoPlay für Wechseldatenträger, wie Disketten- und Netzlaufwerke (nicht aber das CD-Laufwerk), standardmäßig deaktiviert. Seit Windows XP SP2 ist AutoPlay für Wechseldatenträger aktiviert. Das zählt auch für Ziplaufwerke und einige USB-Massenspeichergeräte. Mit den Einstellungen zum Deaktivieren von AutoPlay (das Verfahren hierzu wird im vorliegenden Artikel beschrieben) können Sie die automatische Wiedergabe für CD-Laufwerke, für Wechselmedienlaufwerke oder für alle Laufwerke deaktivieren.

Hinweis Diese Einstellung wird in den Ordnern "Computerkonfiguration" und "Benutzerkonfiguration" angezeigt. Wenn die Einstellungen zueinander in Konflikt stehen, hat die Einstellung der Computerkonfiguration Vorrang vor der Einstellung der Benutzerkonfiguration.

Standardverhalten für Autorun (AutoAusführen)

Autorun-Befehle werden normalerweise in "Autorun.inf"-Dateien gespeichert. Diese Befehle ermöglichen das Starten von Anwendungen, Installationsprogrammen oder anderen Routinen. In Windows-Versionen vor Windows Vista führt das System beim Einlegen von Medien, die einen Autorun-Befehl enthalten, das Programm automatisch und ohne Benutzereingriff aus. Da auf diese Weise Code ohne Wissen oder Zustimmung des Benutzers ausgeführt werden kann, ist es möglicherweise sinnvoll, diese Funktion aus Sicherheitsgründen zu deaktivieren. Die in diesem Artikel beschriebenen Konfigurationseinstellungen ermöglichen Administratoren einzelne oder alle Autorun-Funktionen für Systeme mit Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008 gezielt zu deaktivieren.

Das Standardverhalten in Windows Vista und Windows Server 2008 besteht darin, den Benutzer zu fragen, ob ein Autorun-Befehl ausgeführt werden soll. Änderungen an diesen Einstellungen werden weiter unten im Artikel beschrieben. Ein Administrator kann die Autorun-Befehle komplett deaktivieren oder das Verhalten wiederherstellen, das vor Windows Vista galt, als der Autorun-Befehl automatisch ausgeführt wurde. Wenn die Funktion so konfiguriert wird, dass die Autorun-Funktionen deaktiviert werden, oder wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wird, wird der Benutzer in Windows Vista und Windows Server 2008 weiterhin gefragt, ob der Autorun-Befehl ausgeführt werden soll.

Voraussetzungen zum Deaktivieren der Autorun-Funktionen

Zum Deaktivieren von Autorun-Funktionen installieren Sie die folgenden Updates: Nachdem die Voraussetzungen erfüllt sind, führen Sie diese Schritte aus, um Autorun zu deaktivieren.

Verwenden von Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Deaktivieren aller Autorun-Funktionen in Windows Server 2008 oder Windows Vista

Wenden Sie eine der folgenden Methoden an:

Methode 1
  1. Klicken Sie auf Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    Schaltfläche 'Start'
    , und geben Sie in das Feld Suche starten die Zeichenfolge Gpedit.msc ein. Drücken Sie anschließend die EINGABETASTE.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Benutzerkontensteuerung
    Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder klicken Sie auf Fortsetzen.
  2. Erweitern Sie unter Computerkonfiguration nacheinander die Knoten Administrative Vorlagen und Windows-Komponenten, und klicken Sie anschließend auf Richtlinien für die automatische Wiedergabe.
  3. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf Autoplay deaktivieren.
  4. Klicken Sie auf Aktiviert, und wählen Sie dann im Feld Autoplay deaktivieren die Option Alle Laufwerke aus, um Autorun für alle Laufwerke zu deaktivieren.
  5. Starten Sie den Computer neu.
Methode 2
  1. Klicken Sie auf Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    Schaltfläche 'Start'
    , und geben Sie in das Feld Suche starten die Zeichenfolge Gpedit.msc ein. Drücken Sie anschließend die EINGABETASTE.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Benutzerkontensteuerung
    Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder klicken Sie auf Fortsetzen.
  2. Erweitern Sie unter Computerkonfiguration nacheinander die Knoten Administrative Vorlagen und Windows-Komponenten, und klicken Sie anschließend auf Richtlinien für die automatische Wiedergabe.
  3. Doppelklicken Sie im Detailfenster auf AutoAusführen-Standardverhalten.
  4. Klicken Sie auf Aktiviert, und wählen Sie dann im Feld AutoAusführen-Standardverhalten die Option Keine AutoAusführen-Befehle ausführen aus, um Autorun für alle Laufwerke zu deaktivieren.
  5. Starten Sie den Computer neu.

Verwenden von Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Deaktivieren aller Autorun-Funktionen in Windows Server 2003, Windows XP Professional und Windows 2000

  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie in das Feld Öffnen die Zeichenfolge Gpedit.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Erweitern Sie unter Computerkonfiguration den Knoten Administrative Vorlagen, und klicken Sie anschließend auf System.
  3. Doppelklicken Sie im Bereich Einstellungen auf Autoplay deaktivieren, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

    Hinweis In Windows 2000 heißt die Registrierungseinstellung Automatische Wiedergabe deaktivieren.
  4. Klicken Sie auf Aktiviert, und wählen Sie dann im Feld Autoplay deaktivieren die Option Alle Laufwerke aus, um Autorun für alle Laufwerke zu deaktivieren.
  5. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Eigenschaften von "Autoplay deaktivieren" zu schließen.
  6. Starten Sie den Computer neu.

Deaktivieren oder Aktivieren aller Autorun-Funktionen in Windows 7 und anderen Betriebssystemen

Windows 7, Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 oder Windows XP

Problem automatisch beheben
Um Autorun automatisch deaktivieren oder aktivieren zu lassen, klicken Sie auf den entsprechenden Problem beheben-Link. Klicken Sie anschließend im Dialogfeld Dateidownload auf Ausführen, und befolgen Sie die Schritte im Assistenten.
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
Deaktivieren von AutorunAktivieren von Autorun

Problem beheben
Microsoft Fix it 50471

Problem beheben
Microsoft Fix it 50475


Hinweis
Diese Assistenten sind möglicherweise nur in Englisch verfügbar, die automatischen Korrekturen funktionieren aber auch für andere Sprachversionen von Windows.

Hinweis Wenn Sie sich nicht an dem Computer befinden, auf dem das Problem auftritt, können Sie die automatischen Korrekturen auf einen Speicherstick oder eine CD speichern, um sie anschließend auf dem vom Problem betroffenen Computer auszuführen.


Problem manuell beheben

Wichtig Dieser Abschnitt bzw. die Methoden- oder Aufgabenbeschreibung enthält Hinweise zum Bearbeiten der Registrierung. Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Daher ist es wichtig, bei der Ausführung der folgenden Schritte sorgfältig vorzugehen. Als Schutzmaßnahme sollten Sie vor der Bearbeitung der Registrierung eine Sicherungskopie erstellen. So ist gewährleistet, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Sichern und Wiederherstellen der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
322756  (http://support.microsoft.com/kb/322756/de/ ) Sichern und Wiederherstellen der Registrierung in Windows

Führen Sie diese Schritte aus, um Autorun für Betriebssysteme ohne "Gpedit.msc" manuell zu deaktivieren:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen. Geben Sie in das Feld Öffnen die Zeichenfolge regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Klicken Sie auf den folgenden Eintrag in der Registrierung:
    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\Explorer\NoDriveTypeAutorun
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NoDriveTypeAutoRun. Klicken Sie anschließend auf Ändern.
  4. Geben Sie in das Feld Wert den Wert 0xFF ein, um alle Arten von Laufwerken zu deaktivieren. Oder verwenden Sie zum Deaktivieren bestimmter Laufwerke den entsprechenden Wert, wie im Abschnitt "Deaktivieren einzelner Autorun-Funktionen" beschrieben.
  5. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie den Registrierungs-Editor.
  6. Starten Sie den Computer neu.

Deaktivieren einzelner Autorun-Funktionen

Um bestimmte Autorun-Funktionen einzeln zu deaktivieren, ändern Sie den Eintrag NoDriveTypeAutoRun in einem der folgenden Registrierungsunterschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer\
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\Explorer\

In der folgenden Tabelle sind die Einstellungen für den Registrierungseintrag NoDriveTypeAutoRun aufgeführt.
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
WertBedeutung
0x1 oder 0x80Deaktiviert AutoRun auf Laufwerken unbekannten Typs.
0x4Deaktiviert AutoRun auf Wechseldatenträgern.
0x8Deaktiviert AutoRun auf lokalen Festplattenlaufwerken.
0x10Deaktiviert AutoRun auf Netzlaufwerken.
0x20Deaktiviert AutoRun auf CD-ROM-Laufwerken.
0x40Deaktiviert AutoRun auf RAM-Datenträgern.
0xFFDeaktiviert AutoRun auf allen Arten von Laufwerken.
Der Wert des Registrierungseintrags NoDriveTypeAutoRun bestimmt, für welche(s) Laufwerk(e) die Autorun-Funktionalität deaktiviert wird. Wenn Sie Autorun beispielsweise nur für Netzlaufwerke deaktivieren möchten, müssen Sie den Wert des Registrierungseintrags NoDriveTypeAutoRun auf 0x10 festlegen.

Wenn Sie Autorun für mehrere Laufwerke deaktivieren möchten, müssen Sie die entsprechenden hexadezimalen Werte zum Wert 0x10 hinzuaddieren. Um Autorun beispielsweise für Wechsellaufwerke und Netzlaufwerke zu deaktivieren, müssen Sie "0x4" und "0x10" addieren (das entspricht der mathematischen Addition von 2 hexadezimalen Werten), um den zu verwendenden Wert zu ermitteln. 0x4 + 0x10 = 0x14. In diesem Beispiel legen Sie den Wert des Registrierungseintrags NoDriveTypeAutoRun also auf 0x14 fest.

Je nach Windows-Betriebssystem variiert der Standardwert für den Registrierungseintrag NoDriveTypeAutoRun. Die Standardwerte sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
BetriebssystemStandardwert
Windows Server 2008 und Windows Vista0x91
Windows Server 20030x95
Windows XP0x91
Windows 20000x95

Zum Steuern des Verhaltens des aktuellen Updates verwendeter Registrierungseintrag

Alle Fixes im aktuellen Update für Windows XP und Windows Server 2003 sind im Registrierungseintrag HonorAutorunSetting im folgenden Unterschlüssel enthalten:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\Explorer\
Registrierungswert
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
WertDatentypBereichStandardwert
HonorAutorunSettingREG_DWORD 0x0–0xFF 0x01

Hinweis Für Windows Server 2003 und Windows XP werden alle Änderungen dieses Updates vom Registrierungseintrag HonorAutorunSetting gesteuert, sodass Sie bei Bedarf zur vorherigen Konfiguration zurückkehren können. Dieser Eintrag gilt nicht für Benutzer von Windows 2000, Windows Vista oder Windows Server 2008.

Wenn Sie das Update 967715 installieren, wird der Registrierungsschlüssel HonorAutorunSetting nur in der Registrierungsstruktur HKEY_LOCAL_MACHINE erstellt. Der Standardwert des Registrierungsschlüssels ist 0x1. Dieser Wert aktiviert die im aktuellen Update enthaltene Funktionalität. Vor der Installation des aktuellen Updates ist dieser Registrierungsschlüssel nicht im System vorhanden. Sie können das Autorun-Verhalten von vor der Installation des Pakets wiederherstellen, indem Sie den Registrierungsschlüssel manuell auf 0 festlegen. Geben Sie dazu in Schritt 6 des folgenden Verfahrens zum manuellen Einstellen des Registrierungsschlüssels 0 anstelle von 1 ein. HonorAutorunSetting wird immer aus der Registrierungsstruktur HKEY_LOCAL_MACHINE gelesen, auch dann, wenn der Eintrag HonorAutorunSetting auch in der Registrierungsstruktur HKEY_CURRENT_USER konfiguriert ist.

Manuelles Einstellen des "HonorAutorunSetting"-Registrierungsschlüssels

Windows Server 2003 und Windows XP

  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
  2. Geben Sie in das Feld Öffnen die Zeichenfolge regedit ein, und klicken Sie auf OK.
  3. Klicken Sie auf den folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\Explorer\
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den rechten Fensterbereich, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert.
  5. Geben Sie HonorAutorunSetting ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.
  6. Geben Sie in das Feld Wert den Wert 1 ein, klicken Sie auf Hexadezimal (sofern diese Option nicht bereits ausgewählt ist), und klicken Sie anschließend auf OK.
  7. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.
  8. Damit die neuen Einstellungen wirksam werden, müssen Sie das System neu starten.

Verhindern, dass "Autorun.inf"-Dateien auf Freigaben erstellt werden

Um zu verhindern, dass die Autorun-Funktion aufgerufen wird und "Autorun.inf"-Dateien von Programmen auf zugeordnete Netzlaufwerke geschrieben werden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
  1. Löschen Sie alle "Autorun.inf"-Dateien aus der obersten Verzeichnisebene eines zugeordneten Netzlaufwerks.
  2. Erteilen Sie niemandem Erstellungsrechte für die oberste Verzeichnisebene eines zugeordneten Netzlaufwerks.
Hinweis Nach dem Anwenden dieses Verfahrens sind die Autorun-Funktionen von Netzlaufwerken aus nicht verfügbar.

Verhindern, dass Benutzer eine Verbindung zu USB-Speichergeräten herstellen

Der folgende Microsoft Knowledge Base-Artikel enthält zwei Methoden, mit denen Sie Benutzer daran hindern, eine Verbindung zu einem USB-Speichergerät herzustellen:
823732  (http://support.microsoft.com/kb/823732/de/ ) Wie kann ich verhindern, dass Benutzer eine Verbindung zu einem USB-Speichergerät herstellen?
Hinweis Nachdem Sie eines dieser Verfahren auf ein System angewendet haben, funktionieren USB-Speichergeräte an diesem System nicht mehr.

Häufig gestellte Fragen

Ändert dieses Update meine aktuellen Autorun-Einstellungen?
Nein. Das Update ändert die aktuellen Autorun-Einstellungen auf dem System nicht, sondern ermöglicht Benutzern das korrekte Erzwingen der Autorun-Einstellungen.

Ändert sich die Benutzerumgebung nach Installation des Updates?
Nach der Installation des Updates 967715 bemerken Sie möglicherweise, dass Autorun-Funktionen für Netzlaufwerke nicht mehr funktionieren. Das liegt daran, dass auf Netzlaufwerken Autorun in der Registrierung standardmäßig deaktiviert ist. Nach der Installation des Updates wird ein Registrierungsschlüssel korrekt durchgesetzt, dessen Einstellung bereits vorher die Autorun-Funktion für Netzlaufwerke deaktivieren sollte. Dies ist die einzige Funktionalität, die sich nach Installation des Updates ändert. Wenn ein Benutzer vor der Installation dieses Updates Autorun für andere Laufwerke deaktiviert hatte, stellt er möglicherweise nach Anwenden des Updates ein geändertes Doppelklick- und Kontextmenüverhalten fest.

Ist dies ein Sicherheitsrisiko, für das Microsoft ein Sicherheitsupdate herausgeben muss?
Nein. Die Deaktivierung der Autorun-Funktion ist eine optionale Konfiguration, die manche Kunden nach eigener Entscheidung verwenden. Update 967715 löst lediglich ein Problem mit der Autorun-Funktionalität.

Warum werde ich zu Update 967715 weitergeleitet, wenn ich nach Update 953252 suche?
Update 953252 und Update 967715 stellen dieselben Aktualisierungen bereit. Nur die Verteilungskanäle waren unterschiedlich. Update 953252 wurde nur für das Download Center veröffentlicht, während Update 967715 für Windows Update, Automatische Updates und das Download Center veröffentlicht wurden. Um eine Duplikation derselben Informationen zu verhindern, werden Sie zu Update 967715 umgeleitet, dass alle aktuellen Informationen über die Updates enthält.

Wenn ich Update 950582 oder Update 953252 auf meinem Computer installiert habe, wird mir Update 967715 erneut angeboten?
Nein, Update 967715 enthält dieselben Aktualisierungen wie das als 953252 veröffentlichte Update, es wurde lediglich als Update 950582 neu erstellt. Wenn unter Programme hinzufügen oder entfernen also angezeigt wird, dass das Update 950582 oder das Update 953252 installiert ist, benötigen Sie das Update 967715 nicht, und es wird Ihnen von Windows Update oder Automatische Updates nicht angeboten.

Deaktivieren diese Updates Autorun-Funktionen?
Nein. Die angebotenen Updates beachten die Registrierungsschlüsselwerte für die Deaktivierung von Autorun-Funktionen auf korrekte Weise. Die Registrierungsschlüsselwerte werden nicht geändert, und alle bereits vor der Installation der Updates festgelegten Werte werden beibehalten. Wurden vor der Installation der Updates keine Registrierungswerte festgelegt, müssen Sie die Registrierungsschlüsselwerte zum Deaktivieren von Autorun-Funktionen entsprechend festgelegen.

Wo finde ich die Updates für Windows Vista und Windows Server 2008?
Updates für Windows Vista und Windows Server 2008 wurden zusammen mit einigen Sicherheitsaktualisierungen in Sicherheitsupdate 950582 (Sicherheitsbulletin MS08-038) veröffentlicht. Um die Registrierungsschlüsseleinstellungen zu nutzen, die Autorun deaktivieren, müssen Benutzer von Systemen mit Windows Vista oder Windows Server 2008 Sicherheitsupdate 950582 installieren.

Bekannte Probleme bei diesem Sicherheitsupdate

  • Update 967715 wird mehrere Male angeboten.

    Update 967715 wird möglicherweise erneut angeboten, wenn die in diesem Artikel beschriebene HonorAutorunSetting-Registrierungseinstellung nicht zur Registrierungsstruktur hinzugefügt wurde. Dieses Problem kann auftreten, wenn ein anderes, auf dem Computer installiertes Programm das Update daran hindert, den Registrierungseintrag zu schreiben. Solche Software kann das Update während der Installation blockieren oder den Registrierungseintrag nach dem Neustart des Computers entfernen.

    Um dieses Problem zu beheben, installieren Sie das Update im abgesicherter Modus. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Laden Sie das Update herunter. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
      1. Rufen Sie die Microsoft Download-Website auf:
        http://www.microsoft.com/downloads/de-de/default.aspx (http://www.microsoft.com/downloads/de-de/default.aspx)
      2. Geben Sie in das Feld Suche - Alle Downloads die Nummer des Knowledge Base-Artikels ein, in dem das Update beschrieben wird, und klicken Sie anschließend auf Go.
      3. Laden Sie das Update herunter, und speichern Sie es auf dem Desktop.
    2. Installieren Sie das Update. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
      1. Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Datei, um sie zu installieren.

        Starten Sie den Computer neu, falls Sie dazu aufgefordert werden.
      2. Rufen Sie die Windows Update- oder die Microsoft Update-Website auf, um zu überprüfen, ob das Update erneut angeboten wird. Wenn das Update erneut angeboten wird, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
    3. Installieren des Updates im abgesicherten Modus Im abgesicherten Modus sind die meisten Prozesse und Dienste deaktiviert. Dazu gehört der Windows Update-Dienst. Durch das Installieren eines Updates im abgesicherten Modus lässt sich schnell feststellen, ob eine Anwendung oder ein Prozess die Installation stört. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Update im abgesicherten Modus zu installieren:
      1. Starten Sie den Computer neu.
      2. Drücken Sie, während der Computer hochfährt, die Taste F8.
      3. Wählen Sie mithilfe der Pfeiltasten die Option Abgesicherter Modus aus, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
      4. Doppelklicken Sie auf die Datei, die Sie in Schritt 1 heruntergeladen haben, um sie zu installieren.
      5. Starten Sie den Computer neu, wenn der Installationsvorgang abgeschlossen ist.
      6. Rufen Sie die Windows Update- oder die Microsoft Update-Website auf, um zu überprüfen, ob das Update angeboten wird. Oder warten Sie, bis Automatische Updates erneut ausgeführt wird.

DATEIINFORMATIONEN

Die englische Version (USA) dieses Softwareupdates installiert Dateien mit den in der nachstehenden Tabelle aufgelisteten Attributen. Datums- und Uhrzeitangaben für diese Dateien sind in der "Universal Time Coordinated" (UTC) angegeben. Die Datums- und Uhrzeitangaben für diese Dateien werden auf Ihrem lokalen Computer in Ihrer Ortszeit und unter Berücksichtigung der Sommerzeit angegeben. Außerdem können sich die Datums- und Uhrzeitangaben ändern, wenn Sie bestimmte Operationen mit den Dateien ausführen.

Dateiinformationen für Windows 2000

Alle unterstützten Editions von Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
File NameVersionDateTimeSizeFolder
shell32.dll5.0.3900.715515-Apr-200823:132,362,640

Dateiinformationen für Windows XP und Windows Server 2003

  • Welche Dateien für bestimmte Meilensteine (RTM, SPn) und Servicebereiche (QFE, GDR) gelten, ist in den Spalten "SP-Anforderung" und "Servicebereich" angegeben.
  • GDR-Servicebereiche enthalten nur allgemein freigegebene Korrekturen für weit verbreitete, kritische Probleme. QFE-Servicebereiche enthalten zusätzlich zu den auf breiter Basis veröffentlichten Korrekturen Hotfixes.
  • Neben den in diesen Tabellen aufgeführten Dateien installiert das Softwareupdate außerdem die zugehörige Sicherheitskatalogdatei (KBNummer.cat), die mit einer digitalen Microsoft-Signatur versehen ist.

Alle unterstützten x86-basierten Versionen von Windows XP

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
File NameVersionDateTimeSizeFolder
shell32.dll6.0.2900.340202-Jul-200823:468,454,656SP2GDR
shell32.dll6.0.2900.340202-Jul-200823:338,460,800SP2QFE
xpsp3res.dll5.1.2600.331414-Feb-200819:36351,744SP2QFE
shell32.dll6.0.2900.562217-Jun-200805:328,461,312SP3GDR
shell32.dll6.0.2900.562217-Jun-200805:348,461,824SP3QFE

Alle unterstützten x64-basierten Versionen von Windows Server 2003 und Windows XP Professional x64 Edition

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
File NameVersionDateTimeSizeCPUFolder
shell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:1210,502,144X64SP1GDR
wshell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:138,384,000X86SP1GDR\wow
shell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:1210,506,240X64SP1QFE
w03a2409.dll5.2.3790.309010-Feb-200902:1230,208X64SP1QFE
wshell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:128,386,560X86SP1QFE\wow
ww03a2409.dll5.2.3790.309010-Feb-200902:1229,696X86SP1QFE\wow
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wshell32.dll6.0.3790.431510-Feb-200902:228,360,960X86SP2GDR\wow
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wshell32.dll6.0.3790.431510-Feb-200902:138,361,472X86SP2QFE\wow

Alle unterstützten x86-basierten Versionen von Windows Server 2003

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
File NameVersionDateTimeSizeFolder
shell32.dll6.0.3790.315817-Jun-200807:138,384,000SP1GDR
shell32.dll6.0.3790.315817-Jun-200807:428,386,560SP1QFE
w03a2409.dll5.2.3790.309013-Feb-200820:1129,696SP1QFE
shell32.dll6.0.3790.431517-Jun-200806:388,360,960SP2GDR
shell32.dll6.0.3790.431517-Jun-200807:228,361,472SP2QFE

Alle unterstützten IA-64-basierten Versionen von Windows Server 2003

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
File NameVersionDateTimeSizeCPUFolder
shell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:1213,238,272IA-64SP1GDR
wshell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:128,384,000X86SP1GDR\wow
shell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:1213,243,904IA-64SP1QFE
w03a2409.dll5.2.3790.309010-Feb-200902:1228,672IA-64SP1QFE
wshell32.dll6.0.3790.315810-Feb-200902:128,386,560X86SP1QFE\wow
ww03a2409.dll5.2.3790.309010-Feb-200902:1229,696X86SP1QFE\wow
shell32.dll6.0.3790.431510-Feb-200901:5313,244,928IA-64SP2GDR
wshell32.dll6.0.3790.431510-Feb-200901:548,360,960X86SP2GDR\wow
shell32.dll6.0.3790.431510-Feb-200902:1213,246,464IA-64SP2QFE
wshell32.dll6.0.3790.431510-Feb-200902:138,361,472X86SP2QFE\wow

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Server 2008 Datacenter without Hyper-V
  • Windows Server 2008 Enterprise without Hyper-V
  • Windows Server 2008 for Itanium-Based Systems
  • Windows Server 2008 Standard without Hyper-V
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 Standard
  • Windows Web Server 2008
  • Windows Vista Service Pack 1
  • Windows Vista Business
  • Windows Vista Enterprise
  • Windows Vista Home Basic
  • Windows Vista Home Premium
  • Windows Vista Starter
  • Windows Vista Ultimate
  • Windows Vista Enterprise 64-bit edition
  • Windows Vista Home Basic 64-bit edition
  • Windows Vista Home Premium 64-bit edition
  • Windows Vista Ultimate 64-bit edition
  • Windows Vista Business 64-bit edition
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2
  • Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1
  • Microsoft Windows XP Service Pack 2
  • Microsoft Windows XP Service Pack 3
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